Bei der Kanu-WM im polnischen Posen hat die deutsche Delegation bei weitem nicht ihr Minimalziel erreicht. Am Ende sprangen „nur“ fünf Titel und elf Medaillen heraus. Das ist Trauer auf hohem Niveau, liegt aber daran, dass die Deutschen im Kanusport traditionell sehr stark sind.
Enttäuschung und Wut herrschten vor nach dem Ende der Kanu-WM im polnischen Posen. Besonders die DKV-Frauen haben offensichtlich ihre Erfolgsquote nicht erreicht. Die Bilanz am Ende lautete fünfmal Gold und elf Medaillen. Nicht schlecht, aber eben nicht gut genug.
Zum Auftakt der Kanu-Weltmeisterschaften lief alles wie geplant bei den deutschen Kanuten. Dreimal Gold und insgesamt sechs Medaillen holten die traditionell starken und erfolgsverwöhnten Deutschen in Posen aus dem Wasser. weiterlesen »
Braunschweigerin Alke Overbeck gewinnt Goldmedaille bei der WM in Spanien. Im Classicrennen schlug sie souverän die Britin Hannah Brown und holte das erste Gold fürs deutsche Team.
Es ist der größte Erfolg ihrer Karriere, Gold bei der Kanu-Wildwasserrennsport WM in Sort/ Spanien. Alke Overbeck kam am besten mit den erhöhten Wasserstandsbedingungen klar und siegte vor den favorisierten Britinnen Hannah Brown und Jessica Oughton. weiterlesen »
Ronald Rauhe, dieser Name steht im Kanusport für Erfolg! In seiner bisherigen Profikarriere konnte der Berliner unglaubliche elf Weltmeistertitel und 14 Goldmedaillen und 2004 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Athen erpaddeln. ‘Davon habe ich schon als Kind geträumt und mit mit diesem Sieg habe ich mir diesen Traum erfüllt’, so der Profisportler.
Schon im Alter von vier Jahren saß Ronald Rauhe das erste Mal alleine in einem Kanu. Das war wohl ein prägendes Erlebnis welches ihn für den Rest seines Lebens nicht mehr los lassen sollte. Doch so ganz unvorbelastet ist der Berliner nicht, Seine Eltern waren beide Kanuten und brachten ihn schon früh unweigerlich mit diesem Sport in Berührung.
Ronald Rauhe versuchte sich im laufe seiner Jugend auch mit in anderen Sportarten, doch das Paddeln war im Enddefekt die einzig Wahre für ihn. ‘Die ganze Familie nahm an dem Sport teil. Zudem hatte ich viel Spaß und Erfolg und bin deswegen dabei geblieben.’ sagte Rauhe.
Eine ebenfalls großer Gewinn für Rauhes Karriere ist die langjährige Zusammenarbeit mit Wettkampf- und Trainingspartner Tim Wieskötter. 1999 wurde Rauhe kurzfristig vom Bundestrainer für die DM der Herren nominiert und seid dem sitzen die beiden bei vielen Wettkämpfen zusammen im Boot. Einer der Vorteile dieser Partnerschaft ist die, dass beide Sportler ihre Rennstruktur und Stärken genau kennen, was besonders im K2- Training sehr wichtig ist.
Neben einer Medaille im im K1 200 Meter und fuhr er erstmals zusammen mit Tim Wieskötter im K2 über 500 Meter. „Jeder hat seine eigene Rennstruktur und Stärken. Die kennen wir von uns sehr gut“, erzählt Rauhe. Das ist besonders nach dem Winter wichtig, wenn wieder im K2 trainiert wird. ‘Bei uns fällt die Phase des gegenseitigen Kennenlernens zu Saisonbeginn weg. Meine Stärken sind, dass ich immer bis zum Ende kämpfe. Das gilt auch für Tim. Wir können uns richtig schinden und bis an die Grenzen ausbelasten.’Das nächste große Ziel sind die Olympischen Spiele 2012.
Ein Sport, der für Wasserscheue und ängstliche Personen wohl nicht geeignet ist. Beim Kanupolo muss man schon ein gehörige Portion Mut mitbringen und keine Angst vor dem Wasser haben.
Während Kanu fahren eher für gemütliche Sportler geeignet, ist Kanupolo eher etwas für Menschen, die das Abenteuer und die Action suchen und mögen.
Sprich Kanupolo ist eine Mischung aus Handball und Basketball im Kajak, ähnlich wie Wasser-Rugby. Es werden Gewandte Manöver, packende Zweikämpfe erwartet. Auch rasante Paddelsprints, gezielte Würfe, und gelungene Paraden -vereinen sich bei einem Kanupolo-Spiel!
Kanupolo ist keine Trendsportart, die nur eben mal ein Hoch erlebt. Kanupolo ist eine Sportdisziplin, wie jede andere auch. Unter anderem gehört dazu auch das Slalom-Kanu. Anerkannt vom Internationalen Kanuverband und vollständig in die Sportszene integriert.
Somit gehört Kanupolo auch zu den Wettkampfdisziplinen des Kanusports, mit offiziellen Regeln und Meisterschaften.
Schon 1927 wurden die ersten Deutschen Meisterschaften durchgeführt, heute finden sie auf internationaler Ebene jedes Jahr im Wechsel Europa- und Weltmeisterschaften statt.
Viele Kanusportler kommen früher oder später auf den Geschmack auch mal das Kanupolo einfach mal auszuprobieren und wechseln zum Schnuppern gerne mal die Disziplin. Und bleiben direkt bei dieser rasanten und faszinierenden Sportart.
In den verschiedenen Kanu-Vereinen ist jede Altersklasse willkommen, da der Sport eigentlich auch für jede Altersklasse geeignet ist. Körperliche Fitness sollte man aber schon mitbringen. Auch für Kinder ist der Sport gut geeignet, sie sollten allerdings mindestens 10 Jahre als sein und sicher schwimmen können, besser noch im Besitz des Schwimmabzeichen des Seepferdchen sein. Weiter sind keine Vorkenntnisse nötig.
Die Ausrüstung wird meist von den Vereinen selber gestellt, dafür zahlt man meist auch die Mitgliedsgebühr. Aber das hält auch jeder Verein anders, informieren sie sich am besten vor Ort selber und die jeweiligen Konditionen.
Eine rundum attraktive Sportart aus einer Kombination von Wasser, Ball und Boot, ebenso aber von Teamgeist, Technik und Athletik. All das macht diese Sportart vor allem für Jugendliche interessant und attraktiv – übrigens für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet
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Die deutschen Erfolgskanuten Ronald Rauhe und Tim Wieskötter aus Potsdam haben sich das Fernziel Olympia 2012 gesetzt. Ursprünglich wollten beide Sportler nach der Silbermedaille von Peking neue Wege bestreiten.
„Unser langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2012 in London“, verkündete Ronald Rauhe nach der mehrmonatigen Ungewissheit über die sportliche Zukunft der beiden Sportsoldaten auf der Internetpräsenz des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV). Erstes Nahziel für die Potsdamer soll die Kanu-WM 2010 im kanadischen Dartmouth sein.
„Wir haben uns mit dem nötigen Abstand zu den Olympischen Spielen zusammengesetzt und unsere sportlichen Ziele abgeglichen“, meinte Rauhe. „Dabei haben wir festgestellt, dass unsere Ziele identisch sind. Wir wollen nächstes Jahr wieder im Zweier angreifen“, so der Schlagmann weiter.
Tim Wieskötter will vermutlich neben dem Zweier über 500 Meter auch im Einer über 1000 Meter Rennen bestreiten. „Wenn ich fit und so gut drauf bin wie in diesem Jahr bei der nationalen Qualifikation, dann wäre beides schon zu verkraften. Zunächst aber will ich erst mal schauen, wie ich durch den Winter komme und mich nicht jetzt schon unter Druck setzen“, erklärte der 29-Jährige, der wie sein Mitstreiter nach ihrer ersten Niederlage seit acht Jahren in Peking tief frustriert gewesen war.
Bei den German Open in Markkleeberg waren die deutschen Slalom-Kanuten am Wochenende in allen vier Kategorien siegreich.
Der Olympionike von den Spielen in Peking Jan Benzien siegte auf seiner Heimstrecke in der Nähe von Leipzig im Canadier-Einer-Rennen. Seine Lebensgefährtin Mandy Planert gewann im Kajak-Einer vor drei weiteren deutschen Damen. Bei den Herren fuhr im Kajak-Einer Sebastian Schubert aus Hamm die schnellste Zeit. David Schröder/Frank Henze aus Leipzig verwiesen ihre Gegner im Canadier-Zweier auf die Plätze.
Die German Open 2008 im Kanupark Markkleeberg waren Station drei der Slalom-Kanuten. Diese World Series findet Anfang Oktober in den USA ihr Ende.
Der Viererkajak des KC Potsdam mit der frischen Olympiasiegerin Fanny Fischer wurde bei den 87. deutschen Kanurennsport-Meisterschaften in München Deutscher Meister über 500 Meter. Ohne die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin, die erkrankt passen musste, siegten die Potsdamerinnen Fischer, Judith Hörmann, Franziska Weber und Birka Zimmermann mit zirka anderthalb Sekunden Vorsprung vor der Renngemeinschaft Baden-Württemberg. weiterlesen »
Die Potsdamerin Kathrin Wagner-Augustin packte bei den deutschen Meisterschaften in München ihre Olympia-Form aus und zog souverän in die Endläufe ein.
Im Kajak-Einer über 500 Meter zog die Bronze-Gewinnerin von Peking im Vorlauf ohne Probleme direkt in das Finale ein. Auch mit ihrer Gold-Partnerin von den Olympischen Spielen im Vierer, Fanny Fischer, ebenfalls aus der Sport-Stadt Potsdam, qualifizierte sie sich im Kajak-Zweier über 500 Meter auch direkt für den Endlauf.
Der dritten Gold-Kanutin Conny Waßmuth, die mit der Magdeburgerin Nicole Beck im Boot saß, gelang im Kajak-Zweier der direkte Final-Einzug. Die Silber-Medaillengewinner bei Olympia Ronald Rauhe und Tim Wieskötter aus Potsdam qualifizierten sich im Vorlauf über 500 Meter im Kajak-Zweier ohne sichtliche Mühe.
Im Canadier-Einer über 500 Meter gelang Tomasz Wylenzek im Vorlauf ohne Probleme der direkte Einzug in den Endlauf. Der Essener, der in Peking mit Christian Gille den Olympiasieg im Canadier-Zweier geholt hatte, zog das Ticket für das Finale mit dem Bochumer Stephan Breuing.
Kaum sind die Olympischen Spiele beendet, geht der Wettkampf für Deutschlands erfolgreiche Renn-Kanuten gleich weiter. Am 26. August beginnen die nationalen Meisterschaften in München. weiterlesen »
Was für ein Medaillenregen für die deutschen Renn-Kanuten! Ronald Rauhe und Tim Wieskötter haben im Kajak-Zweier über 500 Meter bei der olympischen Regatta die erwartete Goldmedaille verpasst und gewannen Silber. Christian Gille und Tomasz Wylenzek holten sich in Peking im Canadier-Zweier über 500 Meter Bronze. Katrin Wagner-Augustin konnte im Kajak-Einer über 500 Meter Bronze erzielen. Fanny Fischer und Nicole Reinhardt kamen im Kajak-Zweier über 500 Meter nicht über Platz vier hinaus. weiterlesen »