Ruderer Marcel Hacker muss sich entscheiden, ob er lieber als Solist oder im Team unterwegs sein will. Beim Ruder-Weltcup im slowenischen Bled misst sich Hacker mit den Weltbesten im Einer. Sein Abschneiden entscheidet dann über den weiteren Saison-Verlauf.
Es ist seine Lieblingsdisziplin, der Einer. Am liebsten würde sich Hacker gleich darauf festlegen wollen, auch im Hinblick für die WM im November und Olympia 2012. Doch Bundestrainer Hartmut Buschbacher vom Deutschen Ruderverband (DRV) akzeptiert keine vorschnellen Entscheidungen. weiterlesen »
Das legendäre Oxford-Cambridge-Rennen im Rudern findet dieses Jahr wieder am 3. April 2010 statt. Das Event, das es seit 1829 gibt, ist nicht nur in Großbritannien sehr beliebt. Auch in anderen Ländern erfreut sich das Rennen großer Beliebtheit.
Das Ruder-Rennen findet zwischen dem Oxford University Boat Club und dem Cambridge University Boat Club statt. Jeden Frühling wird das Oxford-Cambridge-Rennen im Rudern zwischen zwei Achtern in Freiwasser auf der Themse in London ausgetragen. Traditionell heißen die Mitglieder beider Boote „blues“ und jedes Boot „Blue Boat“. Cambridge ist traditionell in Hellblau, Oxford in Dunkelblau unterwegs. Das erste Rennen weiterlesen »
Mario Woldt wird neuer Sportdirektor des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Der 32-jährige soll vor allem für professionellere Strukturen und neue Geldquellen sorgen. Dabei gelte es, so Woldt, auf eine erfolgreiche Olympia-Teilnahme in London 2012 hinzuarbeiten.
Mario Woldt, Experte aus dem Bereich Peronalmanagement, tritt als Sportdirektor des DRV die Nachfolge von Michael Gentsch an, der im September 2009 aus dem Amt geschieden war. Woldt wird seine Tätigkeit beim DRV am 1. April aufnehmen. Er wechselt von der ThyssenKrupp AG zum DRV. Der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel betonte, weiterlesen »
Rudergeräte sind Fitnessgeräte, die speziell zum Trainieren von Kraft und Ausdauer geeignet sind. Durch die spezifische Ruderbewegung werden besonders Arm-, Bein- und Schultermuskulatur trainiert. Durch die starke Beanspruchung dieser Muskelgruppen ist schon nach kurzer Zeit ein guter Muskelzuwachs festzustellen.
Zudem ist der Kalorienverbrauch (je nach Widerstand und Geschwindigkeit bis zu 600 kcal/Stunde) sehr hoch und die Rückenmuskulatur wird sehr intensiv trainiert. Wird das Gerät zu Fettverbrennung eingesetzt, so sollte eine Trainingseinheit mindestens 45 Minuten dauern. Daher ist Anfängern und untrainierten Sportlern zu empfehlen, das Training mit dem Rudergerät anfangs mit einem zweiten Ausdauergerät zu kombinieren. Ein Laufband oder ein Crosstrainer sind für diesen Zweck optimal.
Wichtig für das Training mit dem Rudergerät ist die Körperhaltung, die regelmäßig kontrolliert werden sollte. Sowohl das Geradehalten des Rückens ist zu beachten als auch der 45 Grad Winkel, in dem man sich beim Ziehen nach hinten lehnt. Die Beine werden nie vollständig durchgestreckt. Durch gleichmäßiges Rudern ist das Training effektiver.
Die deutsche Nationalmannschaft schlägt sich wacker bei der Ruder WM 2009 im polnischen Posen. Goldmedaillen sind noch zu holen. Die bisherigen Ruder Ergebnisse der WM 2009 stimmen positiv.

So konnte der deutsche Frauen-Doppelvierer sich mit einem Sieg im Hoffnungslauf durchsetzen und damit nicht nur den Finaleinzug bei der Ruder-WM in Posen sicherstellen, sondern auch ihre Chance auf das Edelmetall Gold ausbauen. Der Frauen-Achter konnte seinen Hoffnungslauf auf dem Malta-See ebenfalls für sich entscheiden und befindet sich somit auch im Finale. Damit fährt die Nationalmannschaft, die der Deutsche Ruderverband (DRV) zusammengestellte, mit voller Kraft voraus in die finale WM-Phase.
Voller Erleichterung verließen die Sportlerinnen die Rollsitze in ihrem Doppelvierer nach dem dominierenden Erfolg mit zwei Längen Vorsprung weiterlesen »
Die Erfolgstrainerin Jutta Lau des Deutschen Ruderverbandes (DRV) schlägt ein Angebot zu einer Vertragsverlängerung aus und wird nach China wechseln. Grund ist ihr schwindender Einfluss bei der Neuausrichtung des Verbandes.
Jutta Lau zeigte sich kurz vor ihrem Entschluss sehr unzufrieden über den Kurswechsel des Verbandes. “Der Ruderverband hat mir nur Steine in den Weg gelegt. Kreativität ist dort nicht gefragt. Meine Erfolge zählen nicht mehr”, erklärte die Potsdamerin gegenüber der Tageszeitung “Märkische Allgemeine“.
Im Februar wird die Erfolgstrainerin ihre Trainerlaufbahn als Provinz-Trainerin weiterführen. Ab 2010 soll sie die chinesischen Frauen-Nationalmannschaft coachen. Ganz scheiden will sie mit ihrem alten Arbeitsplatz aber nicht. “Es muss kein endgültiger Abschied sein. Vielleicht komme ich 2012 gestärkt zurück”, konnte man in der DRV-Mitteilung lesen.
Die ehemalige Weltklasse-Ruderin formte von 1988 bis 2004 Athleten, die bei Olympischen Spielen jeweils mindestens einmal olympisches Gold erzielen konnten. In Peking 2008 gewannen ihre Potsdamer Schützlinge „nur“ Silber und Bronze.
Der neu formierte Deutschland-Achter hat am Sonntag völlig überraschend den Kanal-Cup gewonnen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zog in Rendsburg der Weltelite davon und holte sich bereits zum sechsten Mal diese Trophäe. Auf der 12,7km langen Strecke durch den Nord-Ostsee-Kanal zeigte das deutsche Paradeboot Olympiasieger von Peking Kanada und Großbritannien nur das Kielwasser.
Somit gelang dem Olympia-Achter, in dem fünf Mann von Peking saßen und drei Vierer-Ruderer vertreten waren, eine kleine Wiedergutmachung für das olympische Debakel. Vor erst zwei Monaten konnte sich der DRV-Achter nicht einmal für den Endlauf qualifizieren. “Das ist gut für unsere Motivation, hebt aber Peking nicht auf”, befand Trainer Christian Viedt nüchtern. “Der Sieg zeigt, dass wir doch noch Achter fahren können”, sagte der Coach weiter.
Der kanadische Achter war zwar nicht in Bestbesetzung am Start. Dennoch waren die Nordamerikaner der Topfavorit bei dem Kanal-Rennen. “Der Olympiasieger hat sich übernommen”, meinte Viedt zu der Niederlage des Goldgewinners von Peking. Platz drei ging an das Boot aus Großbritannien vor dem Olympia-Vierten Niederlande.
Auch einen Monat nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Ruderer bei den Olympischen Spielen in Peking erzielte das Team des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bei der Europameisterschaft in Schinias am Wochenende nur eine Silbermedaille. weiterlesen »
Nach langer Suche ist der Deutsche Ruder-Verband (DRV) jetzt wohl endlich fündig geworden. Hartmut Buschbacher soll den deutschen Ruderern nach dem bescheidenen Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Peking zu besseren Zeiten verhelfen.
Vor ungefähr einem Monat, als die deutschen Skuller eine historische Niederlage in Peking hinnehmen mussten und der DRV erstmals seit 52 Jahren ohne Gold geblieben war, ist sofort man auf neue Cheftrainersuche gegangen. Jetzt soll der 50-jährige ehemalige DDR-Coach als möglicher neuer Cheftrainer für alle vier Wettkampfbereiche in die Bresche springen. Der Verbandschef Siegfried Kaidel verkündete, dass diese Personalie allerdings noch im Oktober vom DRV-Vorstand abgesegnet werden muss. „Ich mache meine Zukunft davon abhängig, ob dieses Konzept durchkommt“, sagte Kaidel.
Der bei Olympischen Spielen bisher ungeschlagene Doppelvierer der Frauen um Katrin Boron holte in der olympischen Ruder-Regatta Bronze. Damit blieben die deutschen Ruderer erstmals seit 1956 ohne eine olympische Goldmedaille. weiterlesen »