Wassersport

Nicht nur für Wasserratten
 


Archiv: Schwimmen

Norbert Warnatzsch ist der Erfolgs-Schwimmtrainer aus Berlin. Er trainierte Franziska van Almsik und führte Britta Steffen zu ihren Triumphen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking.

Schwimmen © flickr / habi

Das Fundament für seine spätere sportliche Karriere hat Schwimmtrainer Norbert Warnatzsch bereits mit seinem Studium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur und Sport Leipzig zwischen 1970 und 1975 gelegt.

In Berlin trainierte er zunächst den Nachwuchs im Schwimmen, doch seit knapp 30 Jahren ist der 62-Jährige im Hochleistungssport tätig und konnte sich als ein Trainer der DDR-Nationalmannschaft etablieren.

Seit 1991 ist Norbert Warnatzsch Inhaber der A-Lizenz des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) und betreute schon einige Sportler, die bei Olympia und anderen internationalen Wettkämpfen große Erfolge verbuchen konnten. Unter ihnen ist auch die wohl bekannteste Schwimmerin Deutschlands, Franziska van Almsik, die Norbert Warnatzsch ihn ihren Jugendtagen sowie zwischen 2000 und 2004 betreute. weiterlesen »


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Der schwedischen Schwimmerin Therese Alshammar wurde ein von ihr erschwommener Weltrekord aberkannt. Grund hierfür lieferte sie dadurch, dass sie zwei Badeanzüge übereinander zog.

Nachdem Alshammar in Australien einen neuen Weltrekord für sich verbuchen konnte, wurde er nur kurze Zeit später von der FINA widerrufen und Alshammar von der Meisterschaft disqualifiziert.

Vorletzte Woche wurde das Regelwerk der FINA (Fédération Internationale de Natation) geändert wonach das Tragen von zwei Badeanzügen verboten ist. Wie abendzeitung.de berichtete, beschwerte sich die Weltmeisterin nun über die Änderung der Regeln, da diese “ein wenig sexistisch” seien, wie sie in einem Interview mit dem australischen Sender Ten TV gesagt haben soll.

Durch das modifizierte Reglement ist die Disqualifizierung allerdings rechtmäßig. In einer Pressekonferenz in Dubai am 11. März, hatte der Präsident der FINA bekanntgegeben, dass man sich im Februar mit den Herstellern von Schwimmsportbekleidung getroffen hatte und einige Regeländerungen im Bezug auf Doping und Turniere, aber auch Schwimmanzug aufgrund der im letzten Jahr aufgetretenen Rekordflut,  angekündigt.

Damit ist auch jeder Streit um die Aberkennung für Therese Alshammar zwecklos. Obwohl Australien den Verstoß nicht ahndet, ist der erschwommene Weltrekord nun ungültig.

Das ist ein derber Rückschlag für die Schwedin, die 2007 Weltmeisterin in Melbourne wurde. Sie erschwamm bereits letztes Jahr in Stockholm einen Europarekord bei der gleichen Veranstaltung wo Cameron van der Burgh Weltrekorde brach.


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Wieder einmal finden die German Open im Synchronschwimmen im Bonner Frankenbad statt. Schwimmerinnen aus 18 Nationen zeigen vom 6. bis 8. März ihr Können im Team oder als Solo.

Wie jedes Jahr, seit Beginn der Bonner German Open, verkünden die Gastgeber des Internationalen Schwimmvereins Bad Godesberg e.V. (ISV)  stolz, dass mehrere Nationen die Teilnahme bestätigt haben. Drei Tage lang steht das Frankenbad allein im Zeichen des Synchronschwimmens und das zum zwanzigsten Mal.

Synchronschwimmerinnnen © flickr / KRHamm

Die Teilnehmerinnen zeigen im Solo, in Zweier- oder größeren Gruppen, Bewegung in perfekter Synchronität und im Rhythmus der Musik. Die German Opens sind seit Jahren ein sehr beliebtes Ereignis, auch bei den Zuschauern.

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Wegen der Wasserpfeifen-Affäre wird Michael Phelps vom US-amerikanischen Schwimmverband für drei Monate gesperrt. Außerdem wurde dem 14-fachen Olympiasieger für diesen Zeitraum die finanzielle Unterstützung vom Verband untersagt. Einer seiner Hauptsponsoren, Kellogg Co., will den Werbevertrag nicht mehr verlängern.

Der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten nahm Stellung zu der Strafe: “Das ist fair. Für einen Fehler sollte man bestraft werden.” Michael  Phelps ist nun froh, wieder trainieren zu können. “Ich bin zurück im Wasser und tue das, was ich wirklich liebe”, sagte der 23-Jährige.

Rekordschwimmer Michael Phelps will will nun wieder voll trainieren       ©flickr/Jav.lo

Die Strafe fällt trotzdem relativ milde aus. Für den Zeitraum der Sperre von drei Monaten wird ihm die Verbands-Unterstützung von 1750 Dollar (1365 Euro) eingestellt, was bezüglich seiner Millionen-Einnahmen durch zahlreiche Werbeverträge nicht wehtun wird. Zwei seiner Haupt-Sponsoren, wie auch der Weltschwimmverband FINA und das Internationale Olympische Komitee IOC wollen weiterhin zum Schwimmstar stehen.

Auch seine Teilnahme an der Schwimm-WM Ende Juli in Rom ist nicht gefährdet. Die Qualifikationen für die World-Championchips wird erst Anfang Juli in Indianapolis ausgetragen.

Nur der Sponsor Kellogg Co. will den laufenden Werbevertrag nicht verlängern. Laut dem Konzern passt das Verhaten des Ausnahmeschwimmers nicht zum Image des Lebensmittelherstellers. Ich denke damit kann Phelps leben.


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Das US-Schwimm-Idol Michael Phelps hat zugegeben, Marihuana konsumiert zu haben, nachdem die britische Zeitung „News of the World“  ein Foto veröffentlicht hatte, worauf der  14-fache Olympiasieger beim Rauchen einer Wasserpfeife zu sehen ist.

Michael Phelps ist nach seinem öffentlichen Bedauern abgetaucht, doch von der Wasserpfeifen-Affäre wird er sich so schnell nicht freischwimmen können. “Phelps entschuldigt sich für Marihuanapfeifen-Foto”, Laut der US-amerikanischen Tageszeitung  “New York Times” entschuldigte sich Michael Phelps bereits für seinen Fauxpas, der für den 23-Jährigen fatale Folgen haben könnte, da Marihuana auf der Doping-Liste steht.

Phelps bibt Marihuana-Konsum zu        ©flickr/Jav.lo

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) akzeptierte zunächst die Einsicht des Über-Schwimmers. “Er hat sich für sein unangemessenes Verhalten entschuldigt. Wir haben keinen Grund, an seiner Ernsthaftigkeit und an seinem Willen zu zweifeln, sich in Zukunft wie ein Vorbild verhalten zu wollen”, ließ das IOC in einer Presseerklärung verlauten.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zeigte sich auch entspannt bezüglich dem Fehlverhalten Phelps. “Der Fall ist nicht in unserem Zuständigkeitsbereich, denn außerhalb von Wettkämpfen ist Marihuana nicht verboten. Aber es ist eine Sache, über die wir jedes Jahr diskutieren”, sagte WADA-Direktor David Howman.

Da sieht man mal wieder, auch die Sport-Superstars sind ganz gewöhnliche Menschen mit Schwächen, was ich nicht unsympathisch finde.


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Laure Manaudou will eine Schwimm-Pause einlegen. Aber auf keinen Fall will die französische Schwimmerin ihre Karriere beenden. Ihr großes Ziel sind die Olympischen Spiele 2012 in London.

Laure Manaudou   © wikipediaGegenüber der französischen Sportzeitung “LEquipe” sagte Laure Manaudou: “In meinem Kopf ist meine Karriere nicht zu Ende (…). Ich habe mich nur bis zum Sommer festgelegt, um dann nächste Saison attackieren zu können.” Zu ihrer Wettkampfpause sagte die 22-Jährige weiter: “Ich will lieber jetzt eine Pause einlegen. Danach glaube ich, dass ich noch eine Zeit als Schwimmerin vor mir habe, bis zu den Spielen in London”.

Gegenwärtig hat die junge Französin Schulterschmerzen und schon längere Zeit Migräne-Probleme. Demnächst will sich Rücken-Spezialistin eine Weile in den Vereinigten Staaten aufhalten, weil ihr Freund, der französische Schwimmer Fred Bousquet, an der Auburn-Universität in Alabama trainiert.

Manaudou will ihren Kopf freibekommen. “Ich will mich erholen. Will reisen. All das machen, was ich nicht tun konnte, als ich trainiert habe”, erklärte die Olympiasiegerin von Athen über 400 m Freistil weiter.

Wird sich zeigen, ob sie rechtzeitig wieder Wettkampf-Spannung aufbauen kann, um mit der Welt-Elite bei den Olympischen Spielen in London mitzuhalten.


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US-Schwimmstar Michael Phelps hat vier Monate nach seinen acht olympischen Goldmedaillen von Peking erstmals wieder im Wasser trainiert und sieht sich total außer Form.

Michael Phelps ist total außer Form        ©flickr/Jav.lo

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Michael Phelps: “Meine Form existiert im Moment nicht. Ich bin weit davon entfernt, in Form zu sein.”  Der US-Amerikaner sagte weiter: “Vier Monate sind die längste Zeitspanne, in der ich nicht geschwommen bin. Ich weiß, dass mich in den kommenden Monaten viel Schmerz erwartet.”

Der 23-Jährige hat sich als erstes Ziel die Schwimm-WM 2009 in Rom gesetzt: “Es wird Tage geben, an denen ich aufwache und sage: Ich will das alles nicht mehr. Aber im Moment habe ich große Ziele, und ich werde nicht aufhören, bevor ich diese erreicht habe.”


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Deutschlands Schwimm-Star Britta Steffen würde gern den Beweis erbringen, dass sie ohne  Dopingmittel zu solchen Leistungen fähig ist.

Britta Steffen würde gern ihre sauberen Leistungen beweisen © flickr/HamburgerJung

In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ sagte Britta Steffen: „Mein Riesentraum wäre, hundertprozentig beweisen zu können, dass ich sauber bin. Dann kann einem keiner mehr.“

Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking wollte eigentlich nach ihrer beachtlichen Olympia-Leistung ihre Karriere beenden. „Ich wollte immer auf dem Zenit abtreten, aber nun merke ich, wie schwer es ist, loszulassen. Die Schwimmerei kann ich ja nur jetzt betreiben“, erklärte die 24-Jährige.

Bei ihren Olympiasiegen sei sie froh gewesen, nicht noch einen neuen Weltrekord aufgestellt zu haben. „Denn dann wird dir gleich wieder Doping unterstellt“, meinte die Berlinerin, die spürte, dass viel über Doping bezüglich ihrer Leistung geredet wurde.


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Die deutschen Schwimmer zeigten gute Leistungen in St. Petersburg      ©flickr/Dizono

Helge Meeuw hat bei einem Einladungs-Schwimmfest in St. Petersburg den deutschen Rekord über 100 Meter Rücken unterboten. Der 24-jährige Rückenspezialist blieb auf der Kurzbahn mit 50,26 Sekunden um 32/100 Sekunden unter dem sechs Jahre alten Rekord von Thomas Rupprath aus Rostock.

Kurzbahn-Europameister Paul Biedermann aus Halle/Saale knackte seinen eigenen deutschen Rekord über 400 Meter Freistil nicht (3:34,98). Bei seinem Sieg in einer Zeit von 3:39,59 Minuten verpasste der Olympia-Fünfte auch den anvisierten Weltrekord des Australiers Grant Hackett (3:34,58) deutlich.

Die 30-malige deutsche Meisterin Antje Buschschulte erzielte bei ihrem Abschiedsrennen vom Schwimmsport in Russland in 27,64 Sekunden über 50 Meter Rücken den zweiten Platz. Der deutsche Meister Toni Embacher schwamm über 200 Meter Schmetterling in 1:57,06 Minuten zu Platz drei.


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 Das DSV-Team zählt nicht mehr zur europäischen Spitze  ©flickr/The Wolf

Nach den Kurzbahn-Europameisterschaften in Rijeka zählt der neue Bundestrainer Dirk Lange die deutsche Mannschaft nicht mehr zur europäischen Schwimm-Elite. Einen Tag nach der EM  kündigte Sportartikel-Hersteller adidas nach der Protestaktion deutscher Schwimmer den Ausrüstervertrag mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) fristlos.

„Das zeugt vom momentanen Stand des Schwimmens. Vor uns liegen viel Arbeit und hartes Training”, meinte Sportdirektor Lutz Buschkow zu der Leistung des DSV-Teams. Bei der Kurzbahn-EM 2007 in Debrecen (Ungarn) war das deutsche Team mit 19 Medaillen noch die erfolgreichste Nation. Bei dieser EM erzielten die DSV-Schwimmer in Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen nur sechs Medaillen.

Einen Tag nach der Kurzbahn-EM sah die Kündigung durch adidas-Sprecher Oliver Brüggen folgendermaßen aus: „Der Deutsche Schwimm-Verband wurde von adidas heute über die fristlose Kündigung des bestehenden Ausrüstungsvertrags in Kenntnis gesetzt. Die Basis für eine weitere Zusammenarbeit ist auf Grund der jüngsten Ereignisse nicht mehr gegeben.“ Die beiden DSV-Schwimmer Thomas Rupprath und Helge Mueew hatten bei der Kurzbahn-EM gegen die angeblich nicht konkurrenzfähigen Schwimmanzüge des deutschen Sportartikelherstellers mit einem Start in Badehosen protestiert.


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