Wassersport

Nicht nur für Wasserratten
 


Drei Rekorde bei Schwimm-DM

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Zwei Europarekorde und ein deutscher Rekord fielen bei der Swimm-DM  ©flickr/The Wolf

Bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin fielen am Samstag drei Rekorde. Helge Meeuw und Sarah Poewe erzielten Europarekord und Paul Biedermann sicherte sich deutschen Rekord. Weitere Tickets für Peking zogen Thomas Rupprath, Steffen Deibler und Sonja Schöber.

Meuw sieht sich noch nicht an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit. “Ich bin immer noch nicht da, wo ich hin kann”, sagte der Frankfurter, der über 100m Rücken in 53,10 Sekunden seinen eigenen Europarekord um 36 Hundertstelsekunden verbesserte. Der Rostocker Rupprath (54,16) war der zweite Deutsche, der die Norm für Peking schaffte.

Rupprath konnte sich für Olympia qualifizieren        ©flickr/guyomedwPoewe zeigte sich völlig überrascht nach ihrem Rekord. “Das ist ein absoluter Hammer”, erklärte die Wuppertalerin, die die gemeinsame Bestmarke von Emma Igelstroem (Schweden) und Anna Chlistunowa (Ukraine) in 1:07,10 Minuten um 17 Hundertstelsekunden unterbot. Die Dortmunderin Sonja Schöber (1:08, 17) qualifizierte sich mit dem zweiten Platz auch für Peking.

Biedermann unterbot über 200m Freistil in 1:46,37 Minuten seinen eigenen Rekord vom EM-Triumph in Eindhoven nochmal um 22 Hundertstelsekunden und gab in der Diskussion um die Wettkampfanzüge anschließend ein klares Bekenntnis zum eigenen Ausrüster adidas ab. “Diese Rekorde sprechen für sich”, erläuterte der 21-jährige Hallenser. Als Zweiter löste auch Steffen Deibler aus Biberach (1:47,71) das Olympia-Ticket.

Für Buschschulte wird es Richtung Peking allerdings immer enger. “Jetzt hoffe ich auf die 200m Rücken oder einen Start in der Freistilstaffel”, sagte die Magdeburgerin. Rücken musste sich Die Olympia-Dritte von Athen schlug über 100m in 1:01,30 Minuten überraschend hinter Christin Zenner aus Hildesheim an, die in 1:01,24 um eine Hundertstel ebenfalls über der geforderten Richtzeit blieb. Enttäuschend war auch das Abschneiden von Janine Pietsch aus Ingolstadt (1:01,60) auf Platz vier.

Leider verpasste auch Annika Lurz über 400m Freistil in 4:08,48 Minuten die Norm um eine Zehntelsekunde. Die Würzburgerin hofft nun am Sonntag über 200m auf die Qualifikation. Über diese Distanz ist Lurz Vize-Weltmeisterin.


verwandte Beiträge

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Kommentar schreiben