Britta Kamrau-Corestein hat bei der Europameisterschaft der Langstreckenschwimmer in Dubrovnik Silber über 25 Kilometer gewonnen. Damit sorgte die Rostockerin für einen glänzenden Abschluss der deutschen Mannschaft. Nach 5:39:00,2 Stunden musste sie sich nur der Spanierin Margarita Dominguez geschlagen geben.
“Ich kann es nicht fassen, Silber gewonnen zu haben”, freute sich Britta Kamrau-Corestein. Nach Silber über 5 Kilometer und Bronze im Fünf-Kilometer-Team-Verfolgungsrennen hat die 29-Jährige sensationell drei Medaillen erzielen können.
Die angehende Juristin wollte zwischenzeitlich aus dem Rennen aussteigen. “Ich wollte schon nach drei Runden aufgeben. Es war so kalt im Wasser. Ich habe bitter gefroren und hatte mich auch schon selbst abgeschrieben”, resümierte Kamrau-Corestein. Auf den letzten Kilometern sei in ihr aber der “Kampfgeist erwacht”. Bronze erzielte Anna Uwarowa (5:39:06,6) aus Russland. “Ein super Abschluss für uns bei dieser EM”, meinte Trainer Christian Bartsch zu der Vorstellung der Rostockerin. Insgesamt erzielte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sieben Medaillen.