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Olympia 2008: Deutschland-Achter fliegt im Hoffnungslauf raus

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rudern

Das Paradeboot des DRV schaffte den Einzug ins Finale nicht        ©flickr/David_Gerbus

Der Deutschland-Achter hat bei der olympischen Regatta im Hoffnungslauf nur den letzten Rang belegt. Damit verpasste das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) den Einzug in das Finale. Nun beginnen die Diskussionen, ob der Austausch der fast gesamten Crew vor ein paar Monaten die richtige Entscheidung war.

Die Mannschaft um Schlagmann Andreas Penkner fuhr auf der Strecke im Shunyi-Park weit abgeschlagen hinter den Konkurrenten als sechstes und letztes Boot ins Ziel ein. Die Entscheidung des Verbandes, die Crew komplett auszutauschen, ging somit nicht auf.

Der DRV muss weiter auf die erste Medaille des Achters seit 1996 in Atlanta warten. Gleich nach dem blamablen Lauf forderte der Ex-Achter-Schlagmann Roland Baar personelle Konsequenzen: “Wir sind weit weg von den alten Erfolgen. Deshalb müssen Entscheidungsträger im DRV endlich zur Verantwortung gezogen werden.”

Zum Glück konnten die anderen DRV-Boote überzeugen. Der Frauen- Doppelvierer um die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron (Potsdam) zeigte mit einem souveränen Vorlaufsieg, dass sie Medaillen-Aspirantinnen sind. Dem Zweier ohne Steuerfrau mit dem Duo Lenka Wech (Saarbrücken) und Maren Derlien (Hamburg) reichte Platz zwei zum Finaleinzug. Für den DRV sind derzeit drei Boote für die Endläufe qualifiziert. Weitere neun deutsche Boote befinden sich noch im Wettkampf.


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