Diese Spiele stehen nicht unter einem guten Stern für den Deutschen Ruderverband (DRV). Beide Achter versagten, Marcel Hacker konnte sich nicht für das Finale qualifizieren und wegen des krankheitsbedingten Ausfalls von drei Crew-Mitgliedern musste der leichte Männer-Vierer ohne Steuermann kurz vor dem Halbfinale aus dem Rennen genommen werden.
Zum Glück konnten sich bis jetzt fünf Boote für die Finals qualifizieren. Heute zogen mit zwei dritten Plätzen im Halbfinale der leichte Frauen-Doppelzweier und der Männer-Doppelvierer auf der Regattastrecke im Shunyi-Park nach. Der leichte Männer-Doppelzweier zog das Final-Ticket leider nicht.
Medaillen-Chancen haben Lenka Wech (Saarbrücken) und Maren Derlien (Hamburg) im Zweier ohne Steuerfrau sowie der Frauen-Doppelvierer um den Crew-Star Kathrin Boron (Potsdam), die für ihren fünften Olympiasieg in Serie sorgen könnte. “Natürlich werde ich ständig auf die fünfte Goldmedaille angesprochen. Aber das setzt mich nicht unter Druck”, sagte die Potsdamerin. Weitere deutsche Hoffnungsträger sind der Vierer ohne Steuermann, der Frauen-Doppelzweier und der leichte Frauen-Doppelzweier.
Bei den Olympischen Spielen in Athen waren noch neun deutsche Boote in den Endläufen vertreten und konnten insgesamt zwei Gold- und zwei Silbermedaillen erzielen.