Die deutschen Wasserballer können bei den Olympischen Spielen in Peking leider nicht mehr um Edelmetall kämpfen. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm verlor im letzten Vorrundenspiel gegen die USA mit 7:8 (2:3, 1:2, 2:2, 2:1). Die DSV-Auswahl kämpft nun noch um die Ränge sieben bis zehn.
Nach dem bescheidenen Abschneiden der Deutschen beim olympischen Wasserball-Turnier weiß der Bundestrainer noch nicht, wie seine Zukunft aussieht. “Ich werde vier Wochen ins Land gehen lassen und dann weitersehen”, erklärte der 48-Jährige.
Die Spieler wünschen sich aber, dass Stamm auch in Zukunft Trainer bleibt. “Ich hoffe, dass er weitermacht”, sagte der fünffache Torschütze Heiko Nossek. Platz vier in der Gruppe B findet der Coach der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) einfach zu wenig. Bei Olympia in Athen kehrte das Stamm-Team mit Rang noch in die Weltklasse zurück. Diesmal spielen die Deutschen nur um die Plätze sieben bis zehn.
“Unsere Enttäuschung ist riesig groß, insgeheim hatten wir mit dem Halbfinale geliebäugelt”, meinte Nossek. Außer dem 26-jährigen trafen Thomas Schertwitis (Kasan/Russland), Moritz Oeler vom deutschen Meister Spandau 04 Berlin und Tobias Kreuzmann aus Duisburg. Nach einem 2:5-Rückstand konnten die Deutschen noch ausgleichen und laut dem Trainer bewiesen sie in der Partie gegen die USA “eine wunderbare Moral”.