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Schwimm-Olympiasieger Jean Boiteux gestorben

Autor: Carsten
abgelegt in: Schwimmen

Frankreichs erster Schwimm-Olympiasieger Jean Boiteux ist gestorben. Der 76jährige stürzte in seinem Garten von einem Baum und erlag am Sonntag seinen Verletzungen.

Bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki gewann Jean Boiteux die Goldmedaille über 400 Meter Freistil. Damit wurde er der erste französische Olympiasieger im Schwimmen und lange Zeit blieb er auch der einzige. Erst 2004 machte es ihr die Französin Laure Manaudou nach und gewann Gold über 400 Meter Freistil in Athen.

Bei seinem Sieg im Freistil-Finale in Helsinki verbesserte Jean Boiteux den von ihm selbst im Halbfinale aufgestellten Olympischen Rekord um 10 Sekunden. Des weiteren schwamm er in der 4 x 200 Meter Freistilstaffel und holte die Bronzemedaille.

1956 nahm Boiteux bei den Olympischen Spielen in Melbourne teil, wurde Sechster über 1.500 Meter Freistil, verpasste jedoch die Finals über 400 und 200 Meter Freistil. Ein ähnliches Bild ereignete sich vier Jahre später bei Olympia in Rom. Zwischen 1951 und 1956 stellte Boiteux mehrere Europarekorde auf.

Wegen seiner Leistungen für den französischen Schwimmsport wurde Jean Boiteux 1982 in die Ruhmeshalle des Internationalen Schwimmsports (ISHOF) aufgenommen. Boiteux starb am 11. April in der Nähe von Bordeaux.


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