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Schwimm-WM 2013 – Hamburgs neue Chance

Autor: Carsten
abgelegt in: Schwimmen

Die Schwimm-WM 2013 wird doch nicht wie geplant in Dubai ausgetragen. Nachdem man im Sommer letzten Jahres den Zuschlag vom Weltverband FINA nicht erhalten hatte, steigen Hamburgs Chancen nun wieder.

Dubai in Finanznot ©Flickr/ PYONKO Die Finanzkrise hat die Welt schwer im Griff, Projekte, die einst finanzierbar waren, sind es jetzt nicht mehr und auch die Schwimm-WM ist davon betroffen. Im Juli 2009 ging der Zuschlag für die Ausrichtung der Langbahn-Schwimm-WM 2013 mit 14 von 21 Stimmen des Schwimmweltverbandes FINA klar an Dubai. Das Golf Emirat versprach, neue Schwimmbecken in die Wüste setzen zu wollen und spendete der FINA einen erheblichen Geldbetrag. Die Finanzkrise macht Dubais Pläne nun zunichte.

Schwimm-WM 2013 doch in Hamburg?

Auch die Hansestadt Hamburg hatte sich seinerzeit für die Schwimm-WM beworben. Ausgetragen werden sollten die Wettkämpfe in der Hamburger O2-World oder im HSV-Stadion. Nachdem Dubai  seinen Verzicht erklärt hatte, steigen die Chancen Hamburgs wieder.

Fraglich ist nun, ob Hamburgs Angebot weiterhin besteht, die finanziellen Mittel vorhanden sind und, ob der Deutsche Schwimm Verbund (DSV) überhaupt auf Hamburg zurückgreifen wollte. „Die Entwicklung kommt für uns nicht überraschend, Gerüchte gab es seit langem. Wir müssen aber erst einmal abwarten, wer uns anspricht“, sagte deswegen Susanne Frischling, Sprecherin der zuständigen Behörde für Kultur, Sport und Medien in Hamburg.

FINA unter Zugzwang

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die FINA die alten Kandidaten direkt anspricht und die Wettbewerbe nicht neu ausschreibt. Der Druck, möglichst schnell einen neuen Austragungsort für die Schwimm-WM zu finden lastet auf der FINA und erhöht das Verhandlungspotential der Bewerber.

„Die Verhandlungsposition des Verbandes hat sich dramatisch verbessert. Über die Vergabe von Lizenzen und Vermarktungsrechten wird man neu diskutieren können. Es bleibt dann abzuwarten, zu welchen Zugeständnissen die Fina bereit wäre“, sagte Frank Bertling, Geschäftsführer der Hamburger Agentur Upsolut, welche die Bewerbung Hamburgs 2009 konzeptionell begleitet hatte.


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