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Sullivan verpasst Weltrekord

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Schwimmstar Sullivan verpasste den Weltrekord über 100m Freistil hauchdünn ©flickr/tunaphish

Bei den australischen Schwimm-Meisterschaften in Sydney, wo die Olympia-Tickets vergeben werden, erreichte Eamon Sullivan im Endlauf über 100 Meter Freistil eine persönliche Bestzeit von 47,55 Sekunden. Der Australier verpasste damit hauchdünn den nur wenige Tage alten Weltrekord des Franzosen Alain Bernard.
Der Schwimmstar Sullivan bleibt vorerst die Nummer zwei des neuen australischen Schwimm-Traumpaares. Nachdem seine Freundin Stephanie Rice zwei Weltrekorde auf den Lagenstrecken aufgestellt hatte, verpasste der Sprintstar den Weltrekord über 100 m Freistil nur um zwei hundertstel Sekunden.
Der französische Europameister Bernard schnappte Sullivan den Weltrekord über 50m Freistil weg ©flickr/Foraggio“Das schmerzt schon ein wenig, so dicht dran zu sein und es nicht geschafft zu haben”, erklärte der nachdem Endlauf bitter enttäuschte Sullivan. Und das sicher nicht nur, weil seine Lebensgefährtin nun zwei Weltrekorde ihr eigen nennt und er selbst ohne dasteht, nachdem er seine nur Wochen alte Bestleistung über 50 m Freistil an Bernard verloren hatte.

Sullivan, der im Vergleich zu dem muskelbepackten Franzosen eher schlank wirkt, würde sich nicht wundern, wenn der derzeitige Weltrekord nicht einmal bis zu den Olympischen Spielen halten würde. Neben seinen Starts in den Einzelwettbewerben freut sich der alte Weltrekordler über 100 Meter Freistil vor allem auf die Staffeln, die in den vergangenen zehn Jahren stets eine australische Domäne waren.
Jessicah Schipper knackte über 200m Schmetterling fast ihren eigenen Weltrekord ©flickr/guyomedwBei den Damen sah es über 200 m Schmetterling lange Zeit so aus, als ob auch am fünften Abend der Meisterschaften in „Down Under“ einen Weltrekord fallen würde. Weltrekordlerin über diese Distanz Jessicah Schipper war nach der ersten Hälfte rund eineinhalb Sekunden unter ihrem eigenen Rekord. Am Ende ging ihr die Kraft aus, so dass sie in 2:06,82 Minuten 1,42 Sekunden über ihrer Bestmarke aus dem Jahr 2006 blieb.
Mit der Weltmeisterin und Olympiasiegerin wird aber in Peking auf jeden Fall zu rechnen sein, genau wie mit dem gesamten australischen Frauenteam, das sich vor allem in den Staffel-Wettbewerben einen heißen Kampf vor allem mit der US-Mannschaft liefern dürfte.


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