Die deutsche Nationalmannschaft schlägt sich wacker bei der Ruder WM 2009 im polnischen Posen. Goldmedaillen sind noch zu holen. Die bisherigen Ruder Ergebnisse der WM 2009 stimmen positiv.

So konnte der deutsche Frauen-Doppelvierer sich mit einem Sieg im Hoffnungslauf durchsetzen und damit nicht nur den Finaleinzug bei der Ruder-WM in Posen sicherstellen, sondern auch ihre Chance auf das Edelmetall Gold ausbauen. Der Frauen-Achter konnte seinen Hoffnungslauf auf dem Malta-See ebenfalls für sich entscheiden und befindet sich somit auch im Finale. Damit fährt die Nationalmannschaft, die der Deutsche Ruderverband (DRV) zusammengestellte, mit voller Kraft voraus in die finale WM-Phase.
Voller Erleichterung verließen die Sportlerinnen die Rollsitze in ihrem Doppelvierer nach dem dominierenden Erfolg mit zwei Längen Vorsprung weiterlesen »
Der neu formierte Deutschland-Achter hat am Sonntag völlig überraschend den Kanal-Cup gewonnen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zog in Rendsburg der Weltelite davon und holte sich bereits zum sechsten Mal diese Trophäe. Auf der 12,7km langen Strecke durch den Nord-Ostsee-Kanal zeigte das deutsche Paradeboot Olympiasieger von Peking Kanada und Großbritannien nur das Kielwasser.
Somit gelang dem Olympia-Achter, in dem fünf Mann von Peking saßen und drei Vierer-Ruderer vertreten waren, eine kleine Wiedergutmachung für das olympische Debakel. Vor erst zwei Monaten konnte sich der DRV-Achter nicht einmal für den Endlauf qualifizieren. “Das ist gut für unsere Motivation, hebt aber Peking nicht auf”, befand Trainer Christian Viedt nüchtern. “Der Sieg zeigt, dass wir doch noch Achter fahren können”, sagte der Coach weiter.
Der kanadische Achter war zwar nicht in Bestbesetzung am Start. Dennoch waren die Nordamerikaner der Topfavorit bei dem Kanal-Rennen. “Der Olympiasieger hat sich übernommen”, meinte Viedt zu der Niederlage des Goldgewinners von Peking. Platz drei ging an das Boot aus Großbritannien vor dem Olympia-Vierten Niederlande.
Beim Weltcup-Finale im polnischen Poznan blieb der neu formierte Deutschland-Achter deutlich hinter dem Weltcup-Zweiten aus Großbritannien. Nun gibt es in der Olympia-Vorbereitung für das Flagschiff des DRV noch viel zu tun. weiterlesen »
An diesem Wochenende gilt es für den neu besetzten Deutschland-Achter sich beim Weltcup-Finale in Posen (Polen) dem ersten und letzten internationalen Test vor den Olympischen Sommerspielen zu bewähren. weiterlesen »
Nachdem beim zweiten Saison-Weltcup auf dem Rotsee in Luzern das Flagschiff des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) einen enttäuschenden fünften Platz einfuhr, steht der Deutschland-Achter vor einer Umbesetzung.
Der Ausgebotete Thorsten Engelmann, Weltmeister und Boat Race Sieger mit Cambridge und seine Mannschaftskollegen fordern den DRV nun auf, auch beim Weltcup in Posen an den Start gehen zu dürfen, damit man im direkten Vergleich sieht, wer das bessere Boot ist. Sie wollen für diese Chance die Kosten sogar selbst übernehmen. Der DRV spielt aber nicht mit: “Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile haben wir uns entschlossen, einer Gruppe uneingeschränkt das Vertrauen auszusprechen und sich ausschließlich mit der internationalen Konkurrenz zu messen”, argumentierte Müller. Das Problem ist nur, dass die internationale Konkurrenz in Posen wahrscheinlich nicht vollständig vertreten sein wird.
Knapp zwei Monate vor den Olympischen Spielen steht das Flagschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) vor der Auflösung. Beim Weltcup auf dem Rotsee in Luzern blieb gestern ein ersehnter erster Erfolg nach dem bisherigen schlechten Saisonverlauf aus.
Die Aufgabe von Marcel Hacker war noch der krönende Abschluss, als der Deutsche Meister einen Tag vor dem Finale die Heimreise antrat. Bei der 300-Meter-Marke stieg Hacker im Hoffnungslauf aus, weil er angeblich Übelkeit verspürte. Sportdirektor Müller hat da eine andere Meinung. Er sieht die Verärgerung über den verkorksten Start im Vorlauf, als der Schiedsrichter das Rennen startete, obwohl Hacker mit seinen Vorbereitungen noch nicht fertig war, als mögliche Ursache für den Ausstieg.
Der Deutschland-Achter war wie beim Weltcup-Auftakt in München auch auf der Internationalen Wedau-Regatta auf Formsuche. Das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) hat wieder gegen die Konkurrenz aus China verloren.
Knapp drei Monate vor Peking ist noch immer nicht erkennbar, wie der Achter eine Medaille gewinnen soll. “Unser Problem ist es, dass noch zu viele Schwankungen da sind”, erörterte der Trainer, der auf weitere Umbesetzungen vorerst verzichten will. Grahn ist aber voller Zuversicht, dass seine Schützlinge schon beim Weltcup am Wochenende auf dem Rotsee in Luzern einen ersten Achtungserfolg erzielen werden.
Marcel Hacker fand dagegen in Duisburg zu seiner Erfolgslinie zurück. Mit einem Doppelsieg am Samstag und Sonntag machte der deutsche Einer-Meister aus Frankfurt/Main den enttäuschenden fünften Rang beim Weltcup in München wett. “Ich habe wichtige Erfahrungen für die restlichen beiden Weltcups gesammelt”, meinte Hacker.
Der Trainer des Deutschlandachters Dieter Grahn, will nach dieser Saison in Rente gehen, aber nicht ohne eine Medaille bei Olympia. So setzt er seine Crew ordentlich unter Druck: “Wir wollen in Peking eine Medaille holen.”
Schlagmann Bernd Heidicker auf dem Weg in den Deutschland-Achter: