Wassersport

Nicht nur für Wasserratten
 


Die deutsche Nationalmannschaft schlägt sich wacker bei der Ruder WM 2009 im polnischen Posen. Goldmedaillen sind noch zu holen. Die bisherigen Ruder Ergebnisse der WM 2009 stimmen positiv.
Team Österreich bei der Ruder WM 2009? ©flickr / Side-2
So konnte der deutsche Frauen-Doppelvierer sich mit einem Sieg im Hoffnungslauf durchsetzen und damit nicht nur den Finaleinzug bei der Ruder-WM in Posen sicherstellen, sondern auch ihre  Chance auf das Edelmetall Gold ausbauen. Der Frauen-Achter konnte seinen Hoffnungslauf auf dem Malta-See ebenfalls für sich entscheiden und befindet sich somit auch im Finale. Damit fährt die Nationalmannschaft, die der Deutsche Ruderverband (DRV) zusammengestellte, mit voller Kraft voraus in die finale WM-Phase.

Ruder WM 2009: Erleichterung bei Huth im Doppelvierer

Voller Erleichterung verließen die Sportlerinnen die Rollsitze in ihrem Doppelvierer nach dem dominierenden Erfolg mit zwei Längen Vorsprung weiterlesen »


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Der neu formierte Deutschland-Achter hat am Sonntag völlig überraschend den Kanal-Cup gewonnen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zog in Rendsburg der Weltelite davon und holte sich bereits zum sechsten Mal diese Trophäe. Auf der 12,7km langen Strecke durch den Nord-Ostsee-Kanal zeigte das deutsche Paradeboot Olympiasieger von Peking Kanada und Großbritannien nur das Kielwasser.

Der Deutschland-Achter holt sich überraschend den Kanal-Cup     ©flickr/Michi B

Somit gelang dem Olympia-Achter, in dem fünf Mann von Peking saßen und drei Vierer-Ruderer vertreten waren, eine kleine Wiedergutmachung für das olympische Debakel. Vor erst zwei Monaten konnte sich der DRV-Achter nicht einmal für den Endlauf qualifizieren. “Das ist gut für unsere Motivation, hebt aber Peking nicht auf”, befand Trainer Christian Viedt nüchtern. “Der Sieg zeigt, dass wir doch noch Achter fahren können”, sagte der Coach weiter.

Der kanadische Achter war zwar nicht in Bestbesetzung am Start. Dennoch waren die Nordamerikaner der Topfavorit bei dem Kanal-Rennen. “Der Olympiasieger hat sich übernommen”, meinte Viedt zu der Niederlage des Goldgewinners von Peking. Platz drei ging an das Boot aus Großbritannien vor dem Olympia-Vierten Niederlande.


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Auch der neue Deutschland-Achter fährt noch hinterher     ©flickr/Michi B

Beim Weltcup-Finale im polnischen Poznan blieb der neu formierte Deutschland-Achter deutlich hinter dem Weltcup-Zweiten aus Großbritannien. Nun gibt es in der Olympia-Vorbereitung für das Flagschiff des DRV noch viel zu tun. weiterlesen »


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Bewährungsprobe für neuen Deutschland-Achter

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rudern

An diesem Wochenende gilt es für den neu besetzten Deutschland-Achter sich beim Weltcup-Finale in Posen (Polen) dem ersten und letzten internationalen Test vor den Olympischen Sommerspielen zu bewähren. weiterlesen »


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Olympia 2008: Deutschland-Achter wird neu besetzt

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rudern

Der alte Achter ist Geschichte     ©flickr/Michi B

Nachdem beim zweiten Saison-Weltcup auf dem Rotsee in Luzern das Flagschiff des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) einen enttäuschenden fünften Platz einfuhr, steht der Deutschland-Achter vor einer Umbesetzung.

Die Weltmeister von 2006 und Vize-Weltmeister von der WM in München sollen aussortiert werden. Die Konsequenz nach den schlechten Ergebnissen der letzten Wochen lautet, dass der DRV aus einer Gruppe von zehn jungen Athleten einen neuen Achter für die Olympischen Spiele zusammenstellen wird. Die erste Bewährungsprobe für das neue Boot soll beim Weltcup in Posen stattfinden.

Auch soll Dieter Grahn den Achter nicht mehr betreuen. Der Erfolgstrainer ist zwar noch der Cheftrainer für den Riemenbereich der Männer, aber neuer Coach wird Christian Viedt sein. Der Steuermann Peter Thiede bleibt in seinem letzten Jahr am Steuer als einziger Vertreter der alten Crew im neuen Boot.

Laut dem DRV-Sportdirektor Michael Müller sind die Ergebnisse der Deutschen Kleinbootmeisterschaften entscheidend. Die Nachwuchsleute hatten eindeutig bessere Ergebnisse als die alte Erfolgscrew gezeigt.

Engelmann (rechts) kann diese Entscheidung nicht verstehen           ©flickr/Cammie74Der Ausgebotete Thorsten Engelmann, Weltmeister und Boat Race Sieger mit Cambridge und seine Mannschaftskollegen fordern den DRV nun auf, auch beim Weltcup in Posen an den Start gehen zu dürfen, damit man im direkten Vergleich sieht, wer das bessere Boot ist. Sie wollen für diese Chance die Kosten sogar selbst übernehmen. Der DRV spielt aber nicht mit: “Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile haben wir uns entschlossen, einer Gruppe uneingeschränkt das Vertrauen auszusprechen und sich ausschließlich mit der internationalen Konkurrenz zu messen”, argumentierte Müller. Das Problem ist nur, dass die internationale Konkurrenz in Posen wahrscheinlich nicht vollständig vertreten sein wird.


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Deutschland-Achter will sich auflösen

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rudern

Das Paradeboot des DRV steht vor der Auflösung          ©flickr/David_Gerbus

Knapp zwei Monate vor den Olympischen Spielen steht das Flagschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) vor der Auflösung. Beim Weltcup auf dem Rotsee in Luzern blieb gestern ein ersehnter erster Erfolg nach dem bisherigen schlechten Saisonverlauf aus.

Im Finale gelang dem WM-Zweiten nur ein dürftiger fünfter Platz mit über zehn Sekunden Rückstand auf das Siegerboot aus Kanada. “So haben wir bei Olympia keine Chance. Ob das die richtige Mannschaft ist, müssen wir uns reiflich überlegen”, sagte Trainer Dieter Grahn.

Aber auch in anderen Bootsklassen muss etwas passieren. Der DRV hat momentan nur wenige Boote mit Medaillenaussichten für Peking. Ein schlechteres Abschneiden der Deutschen gab es bei dieser Schweizer Traditionsregatta in den 14 olympischen Wettkampfklassen noch nie. Der Frauen- Doppelzweier wurde Zweiter und Platz drei belegte der Männer-Doppelvierer. “Damit kann man nicht zufrieden sein. In den kommenden Tagen machen wir eine genaue Standortanalyse in allen Klassen.” meinte der DRV-Sportdirektor Michael Müller.

Selbst der erfolgsverwöhnte Frauen-Doppelvierer mit der viermaligen Olympiasiegerin Kathrin Boron (Potsdam) belegte nur den fünften Rang. Das sonst siegreiche Duo Berit Carow/Marie- Louise Dräger (Hamburg/Rostock) ruderte auch nur auf einen enttäuschenden sechsten Platz.

Hacker stieg im Hoffnungslauf aus        ©flickr/rowing for the massesDie Aufgabe von Marcel Hacker war noch der krönende Abschluss, als der Deutsche Meister einen Tag vor dem Finale die Heimreise antrat. Bei der 300-Meter-Marke stieg Hacker im Hoffnungslauf aus, weil er angeblich Übelkeit verspürte. Sportdirektor Müller hat da eine andere Meinung. Er sieht die Verärgerung über den verkorksten Start im Vorlauf, als der Schiedsrichter das Rennen startete, obwohl Hacker mit seinen Vorbereitungen noch nicht fertig war, als mögliche Ursache für den Ausstieg.


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Olympia 2008: Deutschland-Achter enttäuscht erneut

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rudern

Wollen bei Olympia unbedingt eine Medaille holen     ©flickr/Michi B

Der Deutschland-Achter war wie beim Weltcup-Auftakt in München auch auf der Internationalen Wedau-Regatta auf Formsuche. Das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) hat wieder gegen die Konkurrenz aus China verloren.

Eine knappe Bootslänge kam der Vizeweltmeister hinter dem Olympia-Gastgeber ins Ziel und verpasste damit die Revanche. “Wir haben jetzt keine Zeit mehr zu verlieren, dürfen aber nicht in Panik und Aktionismus verfallen”, meinte Trainer Dieter Grahn mit Blick auf die Olympischen Spiele.

Nach dem ersten schwachen Abschneiden in München hatte sich Grahn für eine neuerliche Umbesetzung entschieden. Doch die Rückkehr der Routiniers Stephan Koltzk (Essen) und Jörn Dießner (Dresden) zeigte keine große Wirkung. “Es fehlt noch immer an Aggressivität”, sagte Grahn. “Wir haben die Chinesen heute vor uns hergetrieben”, meinte er weiter.

Hacker kam mit den Witterungsverhältnissen nicht klar          ©flickr/rowing for the massesKnapp drei Monate vor Peking ist noch immer nicht erkennbar, wie der Achter eine Medaille gewinnen soll. “Unser Problem ist es, dass noch zu viele Schwankungen da sind”, erörterte der Trainer, der auf weitere Umbesetzungen vorerst verzichten will. Grahn ist aber voller Zuversicht, dass seine Schützlinge schon beim Weltcup am Wochenende auf dem Rotsee in Luzern einen ersten Achtungserfolg erzielen werden.

Marcel Hacker fand dagegen in Duisburg zu seiner Erfolgslinie zurück. Mit einem Doppelsieg am Samstag und Sonntag machte der deutsche Einer-Meister aus Frankfurt/Main den enttäuschenden fünften Rang beim Weltcup in München wett. “Ich habe wichtige Erfahrungen für die restlichen beiden Weltcups gesammelt”, meinte Hacker.


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Ruder-Trainer will Medaille mit Achter

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Rudern

Wollen bei Olympia unbedingt eine Medaille holen     ©flickr/Michi B

Der Trainer des Deutschlandachters Dieter Grahn, will nach dieser Saison in Rente gehen, aber nicht ohne eine Medaille bei Olympia. So setzt er seine Crew ordentlich unter Druck: “Wir wollen in Peking eine Medaille holen.”

Für diesen Coup setzt der ehemalige Olympiasieger eine Mischung aus jungen und alten Athleten ins Flaggschiff des Deutschen Ruder-Verbandes: “Den Stamm haben wir belassen, aber auch Neue integriert.” Am Wochenende, beim ersten Weltcup der Olympia-Saison in München, muss sich der Achter einer ersten Bewährungsprobe stellen.

Die Zielsetzung des Trainers teilt die Mannschaft laut Teamsprecher Sebastian Schulte: “Alles andere als eine Medaille wäre eine Enttäuschung.” Was es für eine Medaille werden soll, kann Schulte aber nicht genau sagen: “An der Weltspitze entscheiden Kleinigkeiten über die Farbe der Medaille. Da kann es um wenige Zentimeter gehen.” Philipp Stüer in der Schlagübernahme und Thorsten Engelmann als der größte und schwerste Athlet im Boot komplettieren den Achter.

Mit einem neuen Boot in der Farbe des Hauptsponsors Evonic verändert der Deutschlandachter im olympischen Jahr auch die Optik. Außerdem wurde mit dem amerikanischen Unternehmen Under Armour ein neuer Sponsor präsentiert. Der soll die Mannschaft mit besonderer Funktionskleidung ausstatten. Bei der Präsentation des Deutschlandachters am Dortmunder Leistungszentrum herrschte jedenfalls Optimismus: “Olympia, wir kommen!”

Schlagmann Bernd Heidicker auf dem Weg in den Deutschland-Achter:

 

 


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