Die Erfolgstrainerin Jutta Lau des Deutschen Ruderverbandes (DRV) schlägt ein Angebot zu einer Vertragsverlängerung aus und wird nach China wechseln. Grund ist ihr schwindender Einfluss bei der Neuausrichtung des Verbandes.
Jutta Lau zeigte sich kurz vor ihrem Entschluss sehr unzufrieden über den Kurswechsel des Verbandes. “Der Ruderverband hat mir nur Steine in den Weg gelegt. Kreativität ist dort nicht gefragt. Meine Erfolge zählen nicht mehr”, erklärte die Potsdamerin gegenüber der Tageszeitung “Märkische Allgemeine“.
Im Februar wird die Erfolgstrainerin ihre Trainerlaufbahn als Provinz-Trainerin weiterführen. Ab 2010 soll sie die chinesischen Frauen-Nationalmannschaft coachen. Ganz scheiden will sie mit ihrem alten Arbeitsplatz aber nicht. “Es muss kein endgültiger Abschied sein. Vielleicht komme ich 2012 gestärkt zurück”, konnte man in der DRV-Mitteilung lesen.
Die ehemalige Weltklasse-Ruderin formte von 1988 bis 2004 Athleten, die bei Olympischen Spielen jeweils mindestens einmal olympisches Gold erzielen konnten. In Peking 2008 gewannen ihre Potsdamer Schützlinge „nur“ Silber und Bronze.
Der neu formierte Deutschland-Achter hat am Sonntag völlig überraschend den Kanal-Cup gewonnen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zog in Rendsburg der Weltelite davon und holte sich bereits zum sechsten Mal diese Trophäe. Auf der 12,7km langen Strecke durch den Nord-Ostsee-Kanal zeigte das deutsche Paradeboot Olympiasieger von Peking Kanada und Großbritannien nur das Kielwasser.
Somit gelang dem Olympia-Achter, in dem fünf Mann von Peking saßen und drei Vierer-Ruderer vertreten waren, eine kleine Wiedergutmachung für das olympische Debakel. Vor erst zwei Monaten konnte sich der DRV-Achter nicht einmal für den Endlauf qualifizieren. “Das ist gut für unsere Motivation, hebt aber Peking nicht auf”, befand Trainer Christian Viedt nüchtern. “Der Sieg zeigt, dass wir doch noch Achter fahren können”, sagte der Coach weiter.
Der kanadische Achter war zwar nicht in Bestbesetzung am Start. Dennoch waren die Nordamerikaner der Topfavorit bei dem Kanal-Rennen. “Der Olympiasieger hat sich übernommen”, meinte Viedt zu der Niederlage des Goldgewinners von Peking. Platz drei ging an das Boot aus Großbritannien vor dem Olympia-Vierten Niederlande.
Nach langer Suche ist der Deutsche Ruder-Verband (DRV) jetzt wohl endlich fündig geworden. Hartmut Buschbacher soll den deutschen Ruderern nach dem bescheidenen Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Peking zu besseren Zeiten verhelfen.
Vor ungefähr einem Monat, als die deutschen Skuller eine historische Niederlage in Peking hinnehmen mussten und der DRV erstmals seit 52 Jahren ohne Gold geblieben war, ist sofort man auf neue Cheftrainersuche gegangen. Jetzt soll der 50-jährige ehemalige DDR-Coach als möglicher neuer Cheftrainer für alle vier Wettkampfbereiche in die Bresche springen. Der Verbandschef Siegfried Kaidel verkündete, dass diese Personalie allerdings noch im Oktober vom DRV-Vorstand abgesegnet werden muss. „Ich mache meine Zukunft davon abhängig, ob dieses Konzept durchkommt“, sagte Kaidel.
Der bei Olympischen Spielen bisher ungeschlagene Doppelvierer der Frauen um Katrin Boron holte in der olympischen Ruder-Regatta Bronze. Damit blieben die deutschen Ruderer erstmals seit 1956 ohne eine olympische Goldmedaille. weiterlesen »
Christiane Huth und Annekatrin Thiele sind bei der olympischen Ruder-Regatta zu Silber gerudert. Damit bescherte das Duo aus Potsdam und Leipzig dem Deutschen Ruderverband (DRV) die ersehnte erste Medaille. Im Fotofinish verloren sie mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand gegen Georgina und Caroline Evers-Swindell aus Neuseeland. weiterlesen »
Diese Spiele stehen nicht unter einem guten Stern für den Deutschen Ruderverband (DRV). Beide Achter versagten, Marcel Hacker konnte sich nicht für das Finale qualifizieren und wegen des krankheitsbedingten Ausfalls von drei Crew-Mitgliedern musste der leichte Männer-Vierer ohne Steuermann kurz vor dem Halbfinale aus dem Rennen genommen werden. weiterlesen »
Der Deutschland-Achter hat bei der olympischen Regatta im Hoffnungslauf nur den letzten Rang belegt. Damit verpasste das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) den Einzug in das Finale. Nun beginnen die Diskussionen, ob der Austausch der fast gesamten Crew vor ein paar Monaten die richtige Entscheidung war. weiterlesen »
Marcel Hacker konnte heute ins Halbfinale der olympischen Ruder-Regatta einziehen. Auf der Strecke im Shunyi Park siegte der deutsche Meister souverän im Viertelfinale. Der Deutschland-Achter hat den direkten Einzug in das olympische Finale verpasst. Im Vorlauf der olympischen Regatta von Peking erzielte das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) nur den vierten Rang. weiterlesen »
Marcel Hacker hat sich bei seinem Auftakt in die olympische Ruder-Regatta über die 2000 Meter für das Viertelfinale qualifiziert. Der deutsche Meister im Einzel wurde Zweiter hinter dem Schweden Lassi Karonen. weiterlesen »
Bei früheren Olympischen Spielen war der Deutsche Ruderverband (DRV) stets ein Medaillen-Garant. Aber diesmal ist kein deutsches Boot mit hundertprozentiger Gold-Aussicht zu finden. weiterlesen »