Wasserballer Alexander Tchigir wird seinen Platz im Tor räumen. Der Sportler will seiner Karriere mit den Olympischen Spielen in London einen krönenden Abschluss verleihen.
Schon einmal wollte Alexander Tchigir seine Karriere an den Nagel hängen, doch holte man ihn zurück, weil kein guter Ersatz gefunden werden konnte. Doch dieses mal soll endgültig Schluss sein, der 43-jährige Tchigir will seinen Torhüterposten nun jemand jüngerem überlassen. Seine unvergleichbare Sportlerlaufbahn will er mit den Olympischen Spielen in London vom 27. Juli bis 12. August abschließen. Derzeit bestreitet er mit der deutschen Nationalmannschaft seine zehnte EM-Endrunde in Eindhoven. weiterlesen »
Skimboarding kommt als Modesport immer da zum Einsatz, wo die Wellen zum Surfen zu flach, Wakeboards weit und breit nicht aufzutreiben sind und einfaches Planschen im Wasser schlichtweg zu langweilig ist.
Skimboarding, quasi der kleine Bruder vom Surfen, ist eine Freiwasser-Sportart, die das Prinzip des Aquaplaning ausnutzt. Auf einem kleinen, dem Surfbrett nicht unähnlichen Board aus Holz oder (Glasfaser-verstärkten) Kunststoffen gleitet der Sportler über die Brandung auf eine Welle zu oder springt über eine Rampe. Der Strand ist hierbei der Ausgangspunkt, der lange Weg zur perfekten Welle entfällt. Dafür sind Sprünge und sonstige Kunststückchen durch das verhältnismäßig kleine Board auch nur in geringerem Umfang möglich.
Irgendwie scheinen die deutschen Schwimmer keine Lehren aus dem Desaster der zurückliegenden Weltmeisterschaft 2007 gezogen zu haben, denn ähnlich wie bei den Leichtathleten zur Hallenweltmeisterschaft in Valencia, hagelte es für den Deutschen Schwimm-Verband unzählige Absagen. Erkältungen, Krankheiten und Verletzung dienen dem Zweck der Zurückhaltung und verhindern ein frühzeitiges Aufeinandertreffen mit den internationalen Topstars der Branche.
Eigentlich ist das niederländische Eindhoven noch bis zum Ostermontag Schauplatz der kontinentalen Wettkämpfe, bei denen fast alle europäischen Nationen mit ihren Spitzenschwimmern antreten. Nur die deutschen Topathleten meiden das Wasser in Eindhoven mit dem Hinweis, dass in diesem Jahr der Fokus auf den Olympischen Spielen in Peking liegt.
Statt wie vom deutschen Sportdirektor Madsen gefordert, den Wettkampf als Herausforderung zu nutzen, um sich die nötige Wettkampfhärte anzueignen, scheuen die Schwimmer den internationalen Vergleich. Die Angst, nicht mit ansprechenden Leistungen aufwarten zu können und der Konkurrenz hinterher zu schwimmen, ist ungleich höher, als die Schwimm-EM als Standortbestimmung zu nutzen.
Bleibt nur zu hoffen, dass die deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen im wahrsten Sinne des Wortes nicht Baden gehen. Kraulen sie nicht die erwarteten Medaillen nach Hause oder stellen sich dort die gewünschten Erfolge ein, kann man rückblickend sicherlich behaupten, alles richtig gemacht zu haben, dem Ansehen des deutschen Schwimmsports schadet es trotzdem.
Bei den Mitte März beginnenden Schwimm-Europameisterschaften in Eindhoven muss Weltrekordlerin Britta Steffen wegen einer Schulterverletzung ihre Teilnahme absagen. Das Deutsche Schwimm-Team fährt nur mit zehn Athleten in die Niederlande.
mit nur noch zehn SchwimmerInnen nach Eindhoven. Nach Steffen fallen auch Nicole Hetzer (Burghausen) und Annika Mehlhorn aus Baunatal krankheits- und verletzungsbedingt aus, weshalb Madsen auf die Staffel-Meldungen bei den Frauen verzichten muss. Bei der letzten EM in Budapest hatten die weiblichen deutschen Quartette noch mit Weltrekorden Gold über 4 x 100 und 4 x 200 Meter Freistil erschwommen. Die Deutschen Männer werden in den Niederlanden über 4 x 100 Meter-Lagen an den Start gehen. Trotz angehender Vaterfreuden, will der Rostocker Thomas Rupprath am letzten EM-Tag an dieser Staffel teilnehmen.