Wassersport

Nicht nur für Wasserratten
 


Jessicah Schipper holte sich in Rom erneut mit einem neuen Weltrekord über die 200 Meter Schmetterling die Goldmedaille ab. Die 23-jährige Australierin gehört spätestens seid ihrem Durchbruch auf Einzelstrecken bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montréal zu den besten Schwimmerinnen der Welt.

Nach Montréal gab es keine nennenswerten, internationalen Schwimmmeisterschaften wo sie, Jessicah Schipper, nicht mit von der Partie war und mindestens eine Goldmedaille abgeräumt hat. 2005 und 2007 sicherte sich die mittlerweile vierfache Weltrekordlerin sogar zweifaches Gold, in der Stoffel sowie im Einzelschwimmen.

Jessicah Schipper, vierte Bahn von links, ©flickr by pjmorse

Nun hat die Profischwimmerin es wieder geschafft. Mit 55,68 Sekunden schwamm Jessicah Schipper abermals einen neuen Weltrekord und legte die Messlatte noch ein Stückchen höher. Bei den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Hobart holte sich sich über die 200 Meter Schmetterling eine weitere goldene Scheibe und unterbot damit die bisherige Bestzeit von Lishbeth Trickett um sechs Hundertstelsekunden. weiterlesen »


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Noch einmal sechs Weltrekorde bei Kurzbahn-WM

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Am letzten WM-Tag fielen sechs Weltrekorde    ©flickr/Guido Jansen

Zum Ende der Kurzbahn-WM in Manchester hat die Rekordflut angehalten. Am letzten Tag fielen noch einmal sechs Weltrekorde. Die Zahl der Weltbestmarken hat sich damit in England auf insgesamt 18 erhöht. Unterdessen sieht die FINA keinen Wettbewerbsvorteil beim neuen Schwimmanzug.

Ryan Lochte stellte seinen vierten Weltrekord auf. Über 100 m Lagen verbesserte der US-Star in 51,15 Sekunden seine Bestmarke aus dem Halbfinale um exakt eine Zehntel. Allerdings verlor er seinen Rekord über 200 m Rücken an den Österreicher Markus Rogan (1:47,84 Minuten). Außerdem büßte die US-Lagenstaffel ihren Rekord an Russland ein (3:24,29).

Marleen Veldhuis aus den Niederlanden verbesserte über 50 m Freistil ihren eigenen Weltrekord über 50 m Freistil in 23,25 Sekunden um 33 Hundertstel. Die Australierin Felicity Galvez stellte über 100 m Schmetterling (55,89) eine neue Weltbestmarke auf. Die Kroatin Sanja Jovanovic schwamm über 50 m Rücken in 26,37 Sekunden neuen Weltrekord.

Rupprath enttäuschte mit Rang 4       ©flickr/guyomedwDie deutschen Schwimmerinnen Lisa Vitting aus Mülheim (2:00,65 Minuten) und Franziska Jansen aus Brühl (2:01,72) schieden über 200 m Freistil im Vorlauf auf den Rängen 22 und 24 aus. Im Finale über 50 m Rücken belegte Rupprath bei seinem einzigen Start nach 23,65 Sekunden den undankbaren vierten Rang. Den Titel holte sich Peter Marshall aus den USA (23,49).

 

Die Diskussion um den umstrittenen neuen Wettkampfanzug des Sportartikel-Herstellers Speedo ist beendet. Nach einem Treffen mit den Herstellern erklärte der Weltschwimm-Verband (FINA) bei der Kurzbahn-WM, dass “alle Anzüge genehmigt sind”. Schon im Vorfeld erläuterte die FINA, dass es keinen objektiven wissenschaftlichen Beweis für einen angeblichen Wettbewerbsvorteil gebe. An der Entwicklung des über 500 Euro teuren LZR Racer war unter anderem die US-Weltraumbehörde NASA beteiligt.

Der Weltrekord des Österreichers Markus Rogan über 200 m Rücken:

 

 


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Kurzbahn-WM: Deutsche Schwimmer enttäuschen

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Bisher schwimmt das deutsche Team nur hinterher      ©flickr/Dizono

Das nur neunköpfige Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) kommt bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Manchester nicht an Weltelite heran. Auch am zweiten Wettkampftag schieden die Deutschen in den Vorläufen aus. Im Streit um den neuen Wunderanzug stellt sich Thomas Rupprath gegen den DSV.

Über 100 Meter Freistil war Lisa Vitting mit 55,46 Sekunden als 20. dem Halbfinale der besten 16 noch am nächsten gekommen. Auf Platz 23 schlug hinter ihr Lena-Celina Hiller in 56,25 Sekunden an. Aber über 50 m Schmetterling schied Vitting ebenso wie Christin Zenner aus.

Bei den Herren enttäuschten Johannes Dietrich (22,23 Sekunden) und der deutsche Kurzbahn-Meister Markus Deibler (22,87 Sekunden), denn sie schafften es über 200 m Lagen nicht in das Halbfinale. Im Finale über 400 m Lagen schwamm aber ein Deutscher mit. Der international für Polen startende Lukasz Wojt aus Offenbach kam als deutscher Meister mit 4:11,85 Minuten als Achter und Letzter in das Finale.

Rupprath ist nicht zufrieden mit der Entscheidung des DSV       ©flickr/guyomedwDeutschlands Vorzeigeschwimmer Rupprath hat eine freie Wahl der Wettkampfanzüge bei Olympia in Peking gefordert. “Ich empfinde es als Nachteil, wenn ich nicht den Anzug tragen darf, in dem ich mich am wohlsten fühle. Michael Schumacher musste früher schließlich nach den ganzen Tests im Ferrari auch nicht plötzlich im Opel starten”, erläuterte der Rücken- und Schmetterling-Spezialist im Interview der Zeitung “Die Welt”.

Olympiasieger Phelps fühlt sich in der neuen Haut wie eine Rakete              ©flickr/Jav.loRupprath, der am Freitag in Manchester als Weltrekordhalter über 50m Rücken startet, ist bei dem australischen Ausrüster (Speedo) unter Vertrag, dessen neuer Anzug LZR Racer für Schlagzeilen sorgte. Der Rostocker muss aber bei Starts für den DSV wie alle deutschen Schwimmer den Anzug von Ausrüster adidas tragen.


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Kurzbahn-WM in Manchester

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Britta Steffen schwamm neuen deutschen Rekord

Die 9.Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Schwimmen finden vom 9. bis 13. April finden in Manchester statt. Britta Steffen präsentierte sich bei einem letzten Test vor den deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in starker Form.

Angeführt von den Kurzbahn-Spezialisten Thomas Rupprath (Rostock) und Johannes Dietrich (Potsdam) fährt das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit einer Rumpfmannschaft von neun Athleten in den Norden Englands. Fünf Tage vor den Deutschen Meisterschaften in Berlin, die vom 18. bis 23. April stattfinden, bereitet sich der Großteil der deutschen Schwimmelite gezielt auf die einzige Olympia-Qualifikation vor.

Rupprath kann bei der Kurzbahn-WM um Medaillen mitschwimmen       ©flickr/guyomedwDas US-amerikanische Team, welches ohne Superstar Phelps kommt und die australischen Schwimmer, die ohne Lisbeth Trickett-Lenton anreisen, starten mit sehr durchwachsenen Mannschaften in Manchester. Aber trotzdem sollten diese Athleten noch stark genug sein, dort um Medaillen mitzuschwimmen.. “Für unseren Nachwuchs bietet Manchester eine hervorragende internationale Bewährungsprobe. Rupprath und Dietrich können um die Medaillenplätze mitkämpfen” erläuterte DSV-Sportdirektor Orjan Madsen im Vorfeld der WM.

Unterdessen zeigte sich Britta Steffen bei einem letzten Test vor den deutschen Meisterschaften in starker Form und stellte einen neuen deutschen Rekord über 50-Meter-Freistil auf der Langbahn auf. Die Berlinerin brauchte bei einem internationalen Schwimmfest 24,53 Sekunden über diese Distanz. Damit blieb die Ex-Weltrekordlerin 13/100 Sekunden unter ihrem bisherigen Rekord, den sie vor fast genau einem Jahr an gleicher Stelle erzielt hatte.

Steffen scheint sich von ihrer Schulterverletzung gut erholt zu haben. Ende Februar wurde sie durch diese Schmerzen zu einer zweiwöchigen Trainingspause und zur Absage der Europameisterschaften vor drei Wochen gezwungen. Hoffen wir, dass sie die Olympia-Qualifikation mit Bravour schafft!


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