Die Vorbereitungen für das riesige Sport Event in der englischen Hauptstadt laufen auf Hochtouren. Auch für die Wasserdisziplinen werden beste Bedingungen geschaffen. Im Sommer letzten Jahres eröffnete die neue Wassersportarena namens Aquatics Centre.
Genau ein Jahr vor Beginn der Olympischen Sommerspiele wurde das Stadion fertiggestellt, in dem die Disziplinen Schwimmen, Synchronschwimmen und Wasserspringen abgehalten werden sollen. Das Stadion befindet sich im nordöstlichen Stadtteil Newham und bietet Platz für 17.500 Zuschauer. Wie viele neu gebaute Stadien, ist auch das Design des Aquatics Centres topmodern. Passenderweise hat es die Form einer Welle, sodass weit gereiste Schwimmfans schon von Außen merken, dass sie richtig sind.
Einmal bei den Olympischen Spielen antreten und sein Land vertreten zu dürfen, ist der wohl größte Traum und eine Ehre für jeden Sportler. Zudem werden Athleten vielfach als Vorbilder betrachtet – dieser Verantwortung sollten sie sich stets bewusst sein.
Der australische Schmetterlingsspezialist Nick D’Arcy legte eine Bilderbuchkarriere hin, die 2008 mit seiner Nominierung für das australische Olympia-Schwimmteam seinen Höhepunkt finden sollte. Die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking war eingeplant. Doch dann kam alles ganz anders. Am Abend seiner Nominierung hatte er eine folgenschwere Auseinandersetzung mit seinem Teamkollegen Simon Cowley. Es blieb nicht bei Wortgefechten, D’Arcy wurde handgreiflich und schlug Cowley krankenhausreif, der auf Grund mehrerer erlittener Knochenbrüche einige Operationen über sich ergehen lassen musste. D’Arcy wurde wegen schwerer Körperverletzung zu einer 14-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Cowleys Schadenersatzansprüchen entzog er sich, indem er Konkurs anmeldete. D’Arcys Ausschluss aus dem australischen Olympia-Team war die logische Konsequenz dieser Aktion. weiterlesen »
Die Schwimm-EM wird in diesem Jahr nicht wie geplant im belgischen Antwerpen ausgetragen. Finanzielle Probleme der Veranstalter erforderten die kurzfristige Verlegung nach Ungarn.
Seit mehr als 60 Jahren trägt der europäische Schwimmverband LEN in regelmäßigen Abständen die Schwimm-EM aus. Die erste Weltmeisterschaft fand im Jahre 1926 im ungarischen Budapest statt, doch gab es bis 1950 keinen festen Turnus für die Veranstaltung. Danach betrug der Austragungsrhythmus vier Jahre, bevor sich der LEN dazu entschied die Abstände auf zwei Jahre zu verkürzen. Seit dem neuen Jahrtausend wird das Turnier zudem aus Rücksichtnahme auf die Weltmeisterschaften in den geraden Jahren ausgetragen. weiterlesen »
Ian Thorpe, der 5-fache Olympiasieger und 11-fache Weltmeister wird beim Schwimm-Weltcup in Singapur von der Konkurrenz abgehängt.
Irgendwie lässt das Comeback für Ian Thorpe, den fünffachen Olympiasieger aus Australien, auf sich warten. Ian Thorpe, der derzeit beim Schwimm-Weltcup in Singapur antritt, hat sich Olympia 2012 in London in den Kopf gesetzt. Doch wie es im Moment scheint, ist er noch nicht bereit gegen die Großen anzutreten. Zumindest wird er gerade in Singapur immer wieder abgehängt. Wie lange wir er Olympia 2012 noch hinterher schwimmen? weiterlesen »
Tanz, Musik und Wasser werden beim Synchronen Wasserballett Solo, im Duo oder in der Gruppe zu einem anmutigen Gesamtkunstwerk verbunden. Synchronschwimmen gehört zu den wenigen Frauendomänen im Sport und ist nicht nur Olympische Disziplin, sondern auch beliebter Vereinssport.
Wenn Frauen in bunten Badeanzügen ihre Beine aus dem Wasser strecken, Hebefiguren ohne Boden unter den Füßen machen und synchrone Bilder erzeugen, erliegt der Zuschauer der Faszination des Synchronschwimmens.
Schwimmerin Lisbeth Trickett hat ihr Comeback angekündigt. Die australische Freistil-Spezialistin ist achtmalige Weltmeisterin und dreimalige Olympiasiegerin. Lisbeth Trickett hatte im Dezember 2009 überraschen ihre Karriere für beendet erklärt, Anfang September verkündete sie nun ir Comeback.
Lisbeth „Libby“ Constance Trickett hat ihren Rücktritt vom Rücktritt angekündigt. Die Australierin gilt als eine der schnellsten Freistil-Sprinterinnen der Welt und will sich bei Olympia 2012 in London ein Duell mit ihrer deutschen Konkurrentin Britta Steffen liefern.
Lisbeth Trickett sorgte erstmals bei der Schwimm-WM 2003 in Barcelona für aufsehen. Die Australierin aus Townsville gewann Bronze über 50 Meter Freistil. Seitdem war sie nicht mehr zu bremsen. Bei Olympia 2004 in Athen folgte Bronze auf der gleichen Strecke, bei der Schwimm-WM 2005 in Montreal schließlich Gold über 50 Meter Freistil und Silber über 100 Meter Delphin sowie Gold mit der Staffel. weiterlesen »
Bei der Kanu-WM im polnischen Posen hat die deutsche Delegation bei weitem nicht ihr Minimalziel erreicht. Am Ende sprangen „nur“ fünf Titel und elf Medaillen heraus. Das ist Trauer auf hohem Niveau, liegt aber daran, dass die Deutschen im Kanusport traditionell sehr stark sind.
Enttäuschung und Wut herrschten vor nach dem Ende der Kanu-WM im polnischen Posen. Besonders die DKV-Frauen haben offensichtlich ihre Erfolgsquote nicht erreicht. Die Bilanz am Ende lautete fünfmal Gold und elf Medaillen. Nicht schlecht, aber eben nicht gut genug.
Zum Auftakt der Kanu-Weltmeisterschaften lief alles wie geplant bei den deutschen Kanuten. Dreimal Gold und insgesamt sechs Medaillen holten die traditionell starken und erfolgsverwöhnten Deutschen in Posen aus dem Wasser. weiterlesen »
Ruderer Marcel Hacker muss sich entscheiden, ob er lieber als Solist oder im Team unterwegs sein will. Beim Ruder-Weltcup im slowenischen Bled misst sich Hacker mit den Weltbesten im Einer. Sein Abschneiden entscheidet dann über den weiteren Saison-Verlauf.
Es ist seine Lieblingsdisziplin, der Einer. Am liebsten würde sich Hacker gleich darauf festlegen wollen, auch im Hinblick für die WM im November und Olympia 2012. Doch Bundestrainer Hartmut Buschbacher vom Deutschen Ruderverband (DRV) akzeptiert keine vorschnellen Entscheidungen. weiterlesen »
DSV sperrt Schwimmerin Sonja Schöber wegen Dopingverdachts für ein Jahr. Wegen auffälliger Testosteronwerte wurde die frühere deutsche Meisterin Schöber für ein Jahr rückwirkend gesperrt.
Alle sportlichen Aktivitäten der deutschen Meisterin im Schwimmen von 2007 sind seit November letzten Jahres auf Eis gelegt. Dopingvorwürfe standen im Raum und Sonja Schöber beteuerte stets ihre Unschuld. Jetzt verkündete der DSV das Urteil im Fall Schöber, ein Jahr Sperre, rückwirkend. weiterlesen »
Der ISAF Segel Weltcup ist in Europa angekommen und macht im Juni Station in Deutschland während der Kieler Woche. Vor Palma de Mallorca landeten die Berliner Starbootsegler auf Platz drei.
Den ISTAF Sailing World Cup gibt es seit 2008, er wird jährlich durchgeführt und dient als Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Spiele 2012. Der Weltcup ist offen für alle zehn olympischen Segeldisziplinen (Laser, Finn, 470, 49er, RS:X, Star, Laser Radial). weiterlesen »