Schwimmer Christian Kubusch hat bei der Schwimm-EM in Budapest eine Silber-Medaille über 800 Meter Freistil gewonnen. Zudem schwamm er einen neuen deutschen Rekord, nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge kommt das einer kleinen historischen Sensation gleich.
Am fünften Wettkampftag bei der Schwimm-EM im ungarischen Budapest gewann Christian Kubusch vom SC Magdeburg Silber über 800 Meter Freistil. Lediglich dem Franzosen Sebastian Rouault musste er sich geschlagen geben. weiterlesen »
Schwimmerin Nadine Reichert hat eine Sehschwäche. Leider wurde ihr diese jetzt bei der Schwimm-EM in Budapest zum Verhängnis. Nach dem Start im Zeitrennen über fünf Kilometer schwamm sie zunächst in die falsche Richtung. Am Ende gabs Platz fünf.
Schwimmer tragen keine Brille, zumindest nicht beim Wettbewerb. Doch was tun, wenn nun einmal die Optik nicht stimmt?
Bei der Schwimm-EM in Budapest hat DSV-Schwimmerin Nadine Reichert den fünften Platz geholt. Das ist eine gute Nachricht, allerdings hätte sie auch viel weiter vorne landen können, wenn sie keine Sehschwäche gehabt hätte. Nadine Reichert hat eine Sehschwäche von 8,5 Dioptrien und ist nach dem Start zunächst in die falsche Richtung geschwommen. weiterlesen »
DSV sperrt Schwimmerin Sonja Schöber wegen Dopingverdachts für ein Jahr. Wegen auffälliger Testosteronwerte wurde die frühere deutsche Meisterin Schöber für ein Jahr rückwirkend gesperrt.
Alle sportlichen Aktivitäten der deutschen Meisterin im Schwimmen von 2007 sind seit November letzten Jahres auf Eis gelegt. Dopingvorwürfe standen im Raum und Sonja Schöber beteuerte stets ihre Unschuld. Jetzt verkündete der DSV das Urteil im Fall Schöber, ein Jahr Sperre, rückwirkend. weiterlesen »
Die Schwimm-EM 2010 findet in Budapest statt. Sie wird zum 30. Mal ausgetragen. Auch die allererste Schwimm-EM 1926 fand in Budapest statt. Nach 1926 und 2006 wird das Ereignis 2010 bereits zum dritten Mal in Budapest ausgetragen.
Die Schwimm-EM wird seit 1926 vom europäischen Schwimmverband LEN (Ligue Européenne de Natation) ausgetragen (zur Homepage siehe hier). Zunächst gab es keine regelmäßigen Austragungen der Schwimm-EM. Ab 1950 einigte man sich auf einen Vierjahresrhythmus und seit 1981 wird die Schwimm-EM alle 2 Jahre ausgetragen. 1999 wurde das Event allerdings aus Rücksicht auf die Schwimm-WM auf das Jahr 2000 verschoben. Seitdem findet die Schwimm-EM an den geraden Jahren statt. Unglücklicherweise fällt die Schwimm-EM dadurch alle 2 Jahre mit den Olympischen Spielen zusammen, was sich durch schwächere Startfelder und Zeiten weiterlesen »
Die französische Schwimmerin Laure Manaudou gibt ihr recht frühes Karriereende bekannt. Geboren wurde sie 1986 in Villeurbanne. Manaudou nahm unter anderem an den Olympischen Sommerspielen 2004 und den Schwimmeuropameisterschaften 2006 und 2007 teil.
Wasser war Ihr Element. Die Goldmadaille über 400 Meter Freistil sicherte sich die Schwimmerin Laure Manaudou bei den Olympischen Sommerspielen 2004. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montreal hingegen wurde sie Weltmeisterin. Doch warum beendet sie mit 22 Jahren ihre Karriere?
Langstreckenschwimmer Thomas Lurz feierte bei seinem ersten Saisonsieg im Marathon-Weltcup gleich einen Sieg. Über die olympische Disziplin von 10 Kilometern zeigte der Würzburger dem Europacup-Sieger vom letzten Jahr, Christian Reichert, nur seine Hinterflossen. Im Atlantischen Ozean vor der portugiesischen Küste bei Setubal legte Lurz die Strecke in 1:34:16,50 Stunden zurück.
Diese Generalprobe für die WM 2009 sicherte dem Langstreckenschwimmer, der als erster Deutscher jemals eine Weltmeisterschaft gewonnen hat, das Ticket nach Rom. Damit steht er an der Spitze des siebenköpfigen Schwimm-Teams für die Langstrecken-Wettbewerbe bei den Weltmeisterschaften. Im Juli werden am italienischem Lido di Ostia in Rom die Titel über 5km, 10km und 25km vergeben. Neben dem Würzburger zählt vor allem die Olympiavierte Angela Maurer aus Mainz zu den Medaillenkandidaten. Auch mit dabei ist die Rostockerin Britta Kamrau-Corestein, 25-km-Weltmeisterin von 2007.
Thomas Lurz kam eigentlich wegen seines zwei Jahre älteren Bruders zum Schwimmen. Der leidenschaftliche Fußballer fand gefallen an dem Gedanken Wettkämpfe zu schwimmen. Früh war klar, dass Thomas die langen Strecken am meisten zusagten und schon bald spezialisierte er sich auf die 5km und 10km Rennen im Open Water. Der bisher absolute Höhepunkt in Thomas Lutz’ Karriere ist das Jahr 2006. Hier gewann er jeden Wettkampf zu dem er antrat und konnte unter anderem zwei Europameistertitel und zwei Weltmeistertitel im Open Water erschwimmen.
Die deutsche Schwimmerin Janne Schäfer hat am letzten Tag der Schwimm-Europameisterschaften in Eindhoven Gold über 50 Meter Brust gewonnen und dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zu einem versöhnlichen Abschluss verholfen. Sascha Klein unterstrich mit Silber im Turmspringen die herausragende Form der deutschen Springer vor Olympia.
Sascha Klein musste sich einen Tag nach dem Synchron-Gold mit seinem Partner Patrick Hausding im Einzel vom Turm mit 487,60 Punkten gestern nur dem erst sage und schreibe 13 Jahre alten Briten Thomas Daley (491,95) geschlagen geben. “Leider hatte ich einen Patzer, deshalb hat es nicht ganz gereicht”, erklärte der Aachener nach seinem guten zweiten Platz. Dritter wurde der Italiener Francesco dell Uomo (481,30) und Hausding aus Berlin (464,95) landete auf dem fünften Platz.
Bei den 29. Schwimm-Europameisterschaften in Eindhoven holten sich der Berliner Patrick Hausding und Sascha Klein aus Aachen den EM-Titel im Synchronspringen vom Zehnmeterturm. Im Wettbewerb vom Dreimeterbrett gewann Katja Dieckow aus Halle/Saale Silber. Der französische Schwimmer Alain Bernard verbesserte einen Weltrekord nach dem anderen.
Der Star dieser EM ist aber Alain Bernard, ein muskelbepackter junge Franzose, der in Eindhoven die Schwimmwelt veränderte. In 47,60 Sekunden unterbot der 24-Jährige im Halbfinale über 100 Meter Freistil die fast acht Jahre alte Bestmarke des Niederländers Pieter van den Hoogenband, der erkrankt bei der Heim-EM fehlt. Im Finale unterbot er in 47,50 Sekunden seine erst einen Tag alte Bestmarke aus dem Halbfinale noch einmal um eine Zehntelsekunde und wurde souverän Europameister. Im Halbfinale über 50 Meter Freistil pulverisierte Bernard gestern gleich noch schnell den Weltrekord des Australiers Eamon Sullivan in 21,56 Sekunden um 6/100 auf 21,50. Mal sehen, was uns der Newcomer heute Abend im Finale für eine Leistung bietet.
Bei den Schwimm-Europameisterschaften in Eindhoven gewann Paul Biedermann überraschend die Goldmedaille über die 200 Freistil. Damit löschte der Deutsche in einer Zeit von 1:46,59 Minuten den 24 Jahre alten Rekord von Olympiasieger Michael Groß. Annett Gamm und Nora Subschinski sicherten sich ebenfalls Gold beim Turm-Synchronspringen. Die Olympia-Zweiten Tobias Schellenberg und Andreas Wels holten gemeinsam Silber vom Dreimeterbrett.
Annett Gamm und Nora Subschinski bleiben Europas überragende Turm-Synchronspringerinnen. Das deutsche Siegerpaar zog mit dem letzten Sprung noch um 2,43 Zähler an ihren ukrainischen Herausforderinnen vorbei. “Die Freude ist riesengroß”, sagte die 30-jährige Gamm. elf Jahre jüngere Nora Subschinski war “so nervös wie selten. Ich dachte zwischendurch, ich brauche eine Beruhigungspille.” Die WM-Dritten siegten mit 336,63 Punkten vor den Ukrainerinnen Alina Tschaplenko/Julia Prokoptschuk (334,20).
Für die erste DSV-Medaille sorgten bei den Schwimm-Europameisterschaften im niederländischen Eindhoven im Synchronspringen vom Dreimeterbrett Heike Fischer und Ditte Kotzian. Das Synchronpaar aus Leipzig und Berlin bewies starke Nerven und gewann Silber. Highlight des ersten Tages war der Weltrekord der niederländischen Frauen-Staffel über 4 x 100 Meter Freistil.
In allen fünf Durchgängen lagen die Deutschen auf dem zweiten Rang hinter den frischen russischen Europameisterinnen. Rang Drei belegten am Ende die Ukrainerinnen Jelena Fedorowa/Alewtina Koroljowa. Für Fischer und Kotzian war es das dritte Silber nach den zweiten Plätzen bei der EM 2006 in Budapest und der WM 2007 in Melbourne.