Für den Anfang des Jahres 2010 wurde nun das erste Rennen der Louis Vuitton World Series bekannt gegeben. Bisher haben acht America’s Cup Teams, nach dem Vorbild der im Januar gelaufenen LV Pacific Series in Auckland, ihre Teilnahme angekündigt.
Bisher starten acht America’s Cup Teams im ersten Rennen der der Louis Vuitton World Series, allerdings ist das Team Alinghi bisher nicht von der Partie.
Wie das Rennen der Louis Vuitton Pacific Series in Auckland im Januar 2009 den etwas untätigen Segel-Teams ein paar Münzen in die Tasche spielte, soll auch die erste Regatta des Louis Vuitton World Series den Teams ein finanzielles Überleben in der momentanen Flaute sichern. Auf zwei identischen Yachten soll an verschiedenen Orten jeweils eine Match-Race Serie ausgetragen werden. Weitere Informationen sind bisher noch nicht bekannt.
Veranstalter wird die eigens gegründete World Sailing Team Association (WSTA) sein unter der sich die acht Teams zusammen geschlossen haben. Die Teilnahme weiterer Teams steht noch offen und wird von der WSTA ausdrücklich begrüßt. Koordinator und Kopf des Profisegelverbandes ist der Franzose Laurent Esquier, welcher als erfahrener Segel-Coach der KZ-7 Crew des Team New Zealand Aufmerksamkeit erregte.
Die internationale Regatta Serie wird bislang unter den altehrwürdigen Teams K-Challenge aus Frankreich, BMW Oracle Racing aus den USA, Emirates Team New Zealand und Mascalzone Latino aus Italien ausgetragen. Mit dabei sind aber auch ein paar Newcomer, das Team Artemis aus Schweden, Team Synergy aus Russland, Joe Fly Italia und Team French Spirit.
Die Hamburger Yacht „Platoon“ mit Steuermann Jochen Schümann hat bei der Weltmeisterschaft der Klasse Transpac 52 vor Lanzarote überraschend Bronze errungen.
Das Platoon-Team um den dreimaligen Olympiasieger Schümann segelte am WM-Finaltag mit einer beachtlichen Aufholjagd noch auf einen Podiumsplatz im Weltklassefeld der 14 Yachten aus zehn Ländern. Auf den letzten Wettfahrten gelang der Hamburger Mannschaft mit einem vierten und einem dritten Rang noch an den schwedischen Titelverteidigern der „Artemis“ (65.25 Punkte) mit dem neuseeländischen America’s Cup-Sieger Russell Coutts vorbeizusegeln.
Neuer Weltmeister in der Transpac-52-Klasse wurde die US-Yacht „Quantum“ (45 Punkte) vor der „Mutua Madrileña“ aus Chile (61 Punkte). „Auch ein kleiner Vorsprung reicht manchmal, um das Ziel zu erreichen. Wir haben während dieser WM-Serie auch Rückschläge einstecken müssen und sind nun natürlich ziemlich glücklich mit dem Ergebnis“, erklärte Schümann in Puerto Calero glücklich.
Der deutschen Platoon-Crew mit Steuermann Jochen Schümann ist der Auftakt bei der Segel-Weltmeisterschaft in der Transpac-52-Klasse vor Lanzarote misslungen. Die Hamburger Segeljacht erzielte nach dem ersten Tag nur Platz zwölf.
Spitzenreiter sind bei der mit America’s-Cup-Stars wie den Neuseeländern Russell Coutts und Dean Barker sowie Paul Cayard aus den USA gespickten Flotte die Titelverteidiger auf der schwedischen Artemis.
Nach dem achten Platz im ersten Rennen musste die Platoon-Crew im zweiten Rennen auch noch einen Strafkringel absegeln, weil die amerikanische Quantum regelwidrig vom deutschen Boot behindert wurde. Nach der dritten Wettfahrt rutschte das Team aus Hamburg auch noch auf Platz zwölf von vierzehn Segelmannschaften zurück.
Maximal elf Wettfahrten bringen die Entscheidung bei der Weltmeisterschaft in der TP52-Klasse. Am 25. Oktober endet die Segel-WM bei den Kanarischen Inseln mit der Siegerehrung.
Der Hamburger Segeljacht „Platoon“ mit Steuermann Jochen Schümann ist in Spanien mit einem zweiten Platz die Generalprobe für die Weltmeisterschaft der TP52s gelungen.
Die Mannschaft mit dem dreimaligen Segel-Olympiasieger erzielte einen hervorragenden zweiten Rang bei der „7. Trofeo César Manrique“ vor dem spanischen Puerto Calero. „Wir können mit unserer WM-Generalprobe sehr zufrieden sein“, argumentierte Schümann hinsichtlich der Welt-Titelkämpfe im gleichen Gewässer. „Die Verhältnisse hier vor Lanzarote sind sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich, so dass wir mit einer wirklich spannenden WM rechnen können“, meinte der deutsche Segel-Star weiter.
Sieger wurde das spanische Americas Cup Team „El Desafio“ mit dem Steuermann Paul Cayard aus den USA, die 23 Punkte erzielten. In der Gesamtwertung segelte das italienische Team „Audi TP 52“ mit 38 Punkten auf Platz drei hinter der Schümann-Crew (29) ein. „Die Stimmung im Team ist sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir unsere gute Form auch in der kommenden Woche wieder unter Beweis stellen“, sagte Schümann zu seinem “Platoon”-Team abschließend.