Ian Thorpe, der 5-fache Olympiasieger und 11-fache Weltmeister wird beim Schwimm-Weltcup in Singapur von der Konkurrenz abgehängt.
Irgendwie lässt das Comeback für Ian Thorpe, den fünffachen Olympiasieger aus Australien, auf sich warten. Ian Thorpe, der derzeit beim Schwimm-Weltcup in Singapur antritt, hat sich Olympia 2012 in London in den Kopf gesetzt. Doch wie es im Moment scheint, ist er noch nicht bereit gegen die Großen anzutreten. Zumindest wird er gerade in Singapur immer wieder abgehängt. Wie lange wir er Olympia 2012 noch hinterher schwimmen? weiterlesen »
Die 14. Schwimmweltmeisterschaften finden derzeit in Shanghai statt. Damit ist China zum ersten Mal Gastgeber des Wettkampfes um den WM-Titel in Disziplinen wie Freistil Männer, Synchronschwimmen Frauen, Wasserspringen oder Wasserball. An verschiedenen Terminen 2011 nehmen insgesamt 195 Nationen teil.
Vom 16. bis 31. Juli finden in diesem Jahr 2011 die Schwimmweltmeisterschaften im chinesischen Shanghai statt. Dabei setzte sich China in der Kandidatur gegen das Emirat Katar am Persischen Golf durch. Nachdem 1994 die Deutsche Franziska van Almsick im 200-Meter-Freistil-Rennen bei der Schwimm-WM in Rom die Goldmedaille geholt hatte, machte es ihr 2001 Hannah Stockbauer im 800-Meter-Freistil-Rennen in Fukuoka (Japan) nach. Paul Biedermann und Britta Steffen holten 2009 den WM-Titel für Deutschland. Sascha Klein und Patrick Hausding holten im Synchronspringen die erste Medaille 2011 (silber) für den DSV. Thomas Lurz ergatterte Silber im Freischwimmen über zehn Kilometer. Es bleibt weiter spannend, wer in den 66 Wettkämpfen einen deutschen Titel nach Hause bringt. weiterlesen »
Wakeboarden ist die Trendsportart schlechthin. Wie eine Mischung aus Snowboarden, Wasserski und Sprungakrobatik mutet es an, wenn man die Profis auf ihren Brettern über die Wasseroberfläche gleiten sieht. Gezogen wird der Sportler von einem fahrenden Motorboot oder einer Seilbahn.
Wakeboarden ist fantastisch anzusehen, macht eine Menge Spaß und ist nicht ganz ungefährlich. Aber mal ehrlich: welche Funsportart ist das schon? Egal ob Wasserski, Rafting oder Wasserspringen, die Gefahr ist immer mit von der Partie. Der Adrenalinkick ist es, der den Reiz dieser Sportarten ausmacht. Sie wollen das Wakeboarden unbedingt einmal ausprobieren? Dann haben wir hier ein paar nützliche Tipps für Sie. weiterlesen »
Ruderer Marcel Hacker muss sich entscheiden, ob er lieber als Solist oder im Team unterwegs sein will. Beim Ruder-Weltcup im slowenischen Bled misst sich Hacker mit den Weltbesten im Einer. Sein Abschneiden entscheidet dann über den weiteren Saison-Verlauf.
Es ist seine Lieblingsdisziplin, der Einer. Am liebsten würde sich Hacker gleich darauf festlegen wollen, auch im Hinblick für die WM im November und Olympia 2012. Doch Bundestrainer Hartmut Buschbacher vom Deutschen Ruderverband (DRV) akzeptiert keine vorschnellen Entscheidungen. weiterlesen »
Seglerin Silke Hahlbrock hat ihren ersten Weltcup-Sieg errungen. Während der Semaine Olympique in Hyères vor der Küste Frankreichs besiegte Hahlbrock im Matchrace-Finale Olympiasiegerin Tunnicliffe aus den USA.
Der ISTAF Sailing World Cup 2010 ist im vollen Gange und nun sind endlich auch die deutschen Segler erfolgreich. Beim vierten Weltcup-Rennen der Saison im französischen Hyères errang die Hamburger Matchrace-Europameisterin Silke Hahlbrock ihren ersten Sieg. Im Finale setzte sie sich mit 3:1 Siegen gegen Olympiasiegerin Anna Tunnicliffe aus den USA durch. weiterlesen »
Der ISAF Segel Weltcup ist in Europa angekommen und macht im Juni Station in Deutschland während der Kieler Woche. Vor Palma de Mallorca landeten die Berliner Starbootsegler auf Platz drei.
Den ISTAF Sailing World Cup gibt es seit 2008, er wird jährlich durchgeführt und dient als Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Spiele 2012. Der Weltcup ist offen für alle zehn olympischen Segeldisziplinen (Laser, Finn, 470, 49er, RS:X, Star, Laser Radial). weiterlesen »
Wenn am 14. und 15. November die Weltelite des Schwimmsports in Berlin in die Becken springt, um beim Kurzbahn Weltcup Berlin 2009 die besten in den 34 Disziplinen zu ermitteln, könnte es noch einmal spannend werden zwischen dem bereits ausserirdisch anmutenden US-Schwimmer Michael Phelps und der deutschen Nachwuchshoffnung Paul Biedermann, der trotz seiner 22 Jahre bereits je drei Welt- und Europarekorde erschwimmen konnte, sowie unzählige Medaillen bei Deutschen Meisterschaften in den vergangenen Jahren.
Da der US-Amerikaner Phelps seine Teilnahme beim Schwimm-Weltcup in Berlin 2009 bereits zugesagt hat, hängt es nun von Biedermann ab, ob es in der deutschen Hauptstadt zum erneuten Kampf der Giganten kommt, nachdem Paul Biedermann den als nahezu unbezwingbar geltenden Phelps bei der Schwimm WM in Rom im Juli über 200 Meter Freistil überraschend geschlagen hatte – mit einem neuen Weltrekord.
Nun jedoch laboriert der Hallenser Schwimmer an einer Oberschenkelverletzung herum, die sich ungünstigerweise als ernster als bisher angenommen herausgestellt hat: ein Muskelfaserriss gefährdet nun offenbar ernsthaft die Teilnahme Biedermanns am Kurzbahn-Weltcup in Berlin, denn weiterlesen »
Auch auf der neunten Etappe im Marathon-Weltcup der Freiwasserschwimmer war Thomas Lurz nicht zu schlagen. Der Doppel-Weltmeister von Rom schwimmt weiterhin auf Erfolgskurs.
Der 29-jährige Würzburger war vor der Küste von Hongkong wieder einmal allen um einige Armlängen voraus.
Auf der olympischen Distanz von 10 Kilometern siegte er nach 1:58:22,5 Stunden und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Nach seinem siebten Weltcupsieg in Folge und neun von elf Etappen ist ihm der Gesamtsieg jetzt kaum noch zu nehmen.
Die Erfolgssträhne des Bundeswehrangehörigen, die im August bei den Weltmeisterschaften in Rom mit Siegen über die 5 km und die 10 km Distanz begann, setzt sich ungebrochen fort. Lurz ist mit insgesamt acht Weltmeistertiteln und einer erfolgreichen Teilnahme bei Olympia einer der erfolgreichsten deutschen Langstreckenschwimmer überhaupt.
Nachdem der Wiesbadener Christian Reichert nach 1:58:24,3 Stunden als Zweiter das Ziel erreicht hatte, gab es in Hongkong für den Deutschen Schwimm-Verband sogar einen deutschen Doppelerfolg zu feiern. Bei den Frauen siegte Poliana Okimoto aus Brasilien, die die fünf Kilometer Distanz in 2:07:18,4 Stunden hinter sich brachte und in der Gesamtwertung weiterhin führt. Angela Maurer aus Mainz hatte hingegen ihre Hoffnungen auf den erneuten Gesamtsieg nach den Erfolgen 2007 und 2008 schon nach der siebten Etappe im September in New York begraben müssen.
Nun ist es amtlich: Jochen Schümann seines Zeichenens dreimaliger Olympiasieger segelt wieder unter Schweizer Flagge. Der deutsche Segelprofi ist für das Team „Marazzi Sailing“ im Audi Med Cup mit am Start. An der Seite der Olympia Fünften Flavio Marazzi und Enrico De Maria wird der 54-Jährige sein „olympisches Talent mit erfahrenen Kräften kombinieren“, so Schümann gegenüber der FAZ.
Die Regattaserie begann bereits im spanischen Alicante. Im ersten Rennen auf Platz acht ist das schweizer Team im Rennen um die Marseille Trophy leider nicht an den Start gegangen, aufgrund von Überschneidungen mit dem Starboot-Kalender. In den letzten beiden Tourstopps ist das Team allerdings wieder mit dabei. Dann geht es um die Trophäe in Portimao (18. bis 23. August) und Cartagena (14. bis 19. September).

Als Berater und quasi zweiter Chef an Bord wird Schümann Marazzi vor allem bei Big-Boat Regattern als „Flüsterer“ am Steuer unterstützen. Denn Schümann bringt hier die nötige Erfahrung mit ins Team, wo Marazzi eher aus der Starboot-Klasse kommt.
Schon bei Alinghi mit an Bord sind der Schweizer Christian Scherrer, Bernard Labro aus Frankreich und der Holländer Peter van Niekerk alte Bekannte für Schümann. Das insgesamt 14-Mann starke Team der Marazzi Sailing vereint außerdem sechs America’s-Cup Siege auf sich und hat Vertreter aus acht Nationen mit im Boot. Na wenn das kein gutes Zeichen ist.
Doch den Glauben an einen deutschen Starter beim America’a Cup hat Schümann noch nicht ganz aufgegeben. In einem Interview der FAZ sagte er: “Deutschland ist ein großes Land mit einer riesigen Segelszene. Da läuft auf verschiedenen Ebenen viel. Mein Ziel ist es immer gewesen, als Deutscher mit Deutschland beim America’s Cup dabei zu sein und mit dem Team eine gute Rolle zu spielen. Mein Traum wäre, wenn Deutschland beim America’s Cup aufwacht.“
Paul Biedermann ist beim Weltcup-Finale in Berlin auf der Kurzbahn sensationell über 200 Meter Freistil zu einem neuen Weltrekord geschwommen. Der Hallenser schlug nach 1:40,83 Minuten an.
Das deutsche Schwimm-Ass Paul Biedermann toppte den alten Weltrekord des Australiers Ian Thorpe vom 6. Februar 2008 um 27/100 Sekunden. In dieser Kurzbahn-Saison sorgte der 22-Jährige für den zehnten Weltrekord. Den deutschen Rekord konnte der Olympia-Fünfte von Peking um 1,56 Sekunden verbessern. Der Europameister vom DSV knackte auch den Europarekord des Niederländers Pieter van den Hoogenband um 1,06 Sekunden.
Ein weiterer DSV sorgte in Berlin für Furore. Marco Koch konnte über 100 Meter Brust den deutschen Rekord knacken. Der Darmstädter belegte Platz vier in 58,96 Sekunden und blieb damit eine halbe Sekunde unter dem alten Rekord. Beim Weltcup in Stockholm letzten Dienstag konnte der deutsche Brust-Spezialist noch die nationale Bestmarke über 200 Meter Brust verbessern.