Wassersport

Nicht nur für Wasserratten
 


Zum Orientierungstauchen bedarf es sehr viel technisches Verständnis und vor allem Ausdauer. Die Sportart, welche auch als Leistungssport betrieben wird, ist bisher noch recht unbekannt.

Ihren Ursprung hat das Orientierungstauchen, welches Elemente vom Orientierungslauf und Tauchen vereint, in der UdSSR. Bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts fanden dort erste Wettkämpfe statt. Dennoch führt diese Sportart ein Schattendasein und wird hauptsächlich als Amateursport betrieben. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Publikumsfreundlichkeit der Sportart lässt doch sehr stark zu wünschen übrig. Außer einer Sicherheitsboje bekommt der Zuschauer nichts zu Gesicht.
In Russland betreiben dennoch einige das Orientierungstauchen als professionelle Sportart, weshalb sie am meisten auf internationalen Wettbewerben vertreten sind und die Weltrekorde für sich verbuchen können.
In Deutschland wird der Sport vor allem von Vereinen in Ostdeutschland betrieben. Die Tauchvereine organisieren hier häufig kleinere private Wettbewerbe. weiterlesen »


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Schon seit der Steinzeit ist Apnoetauchen bekannt. Damals und bis heute bestreiten Menschen damit ihren Lebensunterhalt oder betreiben Apnoetauchen als Sport.



Apnoetauchen bezeichnet das Tauchen ohne Sauerstoffflasche. Mit nur einem Atemzug halten es die Taucher unter Wasser aus und sind fasziniert vom Freiheitsgefühl. Die Tiefen, die sie dabei erreichen, sind medizinisch nicht zu erklären. weiterlesen »


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Die Australierin Jessica Watson ist erst 16 Jahre alt, aber will allein die Welt umsegeln. Mit ihrem Boot passierte sie im Januar das Kap Horn und geriet in einen Sturm. In drei Wochen schon könnte sie ihr Ziel erreichen.

Weltumsegelung in 240 Tagen ©Flickr/ purplepick

Das große Ziel stets vor Augen, verharrt die erst 16jährige Australierin Jessica Watson ganz allein und tapfer auf ihrem Boot mit dem schönen Namen „Ella’s Pink Lady“. Sechs Monate dauert der Solo-Segeltörn nun schon an, sieben Wochen weniger als ursprünglich geplant. weiterlesen »


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Alain Bernard: Auf Rekord-Jagd

Autor: Carsten
abgelegt in: Schwimmen

Schwimm-Star Alain Bernard ist erst der zweite Franzose, der bei Olympischen Spielen im Schwimmen eine Gold-Medaille gewonnen hat. Der 26-jährige hat in seiner noch jungen Karriere schon mehrere Rekorde erschwommen, diese wurden aber mittlerweile alle wieder gebrochen. 2008 war er zu Europas Schwimmer des Jahres gewählt worden.

Schwimmhalle ©Flickr / bryangeek

Alain Bernard wure am 1. Mai 1983 in Aubagne, Frankreich, geboren. Bei der Europameisterschaft 2008 in Eindhoven gewann er am 22. März das Finale über 100 Meter Freistil und stellte mit 47,50 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Im Halbfinale am vorangegangenen Tag hatte er bereits mit 47,60 Sekunden den Weltrekord gebrochen. Am 23. März weiterlesen »


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Steffen Deibler, der Deutsche Schwimmsportler aus Hamburg brach den Weltrekord in der Kurzbahn über 50 Meter Schmetterling. Sein Talent sind definitiv die Freistilstrecken. Deibler ist noch Student. Doch mit seinen 22 Jahren zeigte er sein ganzes Können beim 40. Internationalen Schwimmfest in Aachen.

Der neue, von Steffen Deibler aufgestellte, Rekord in der Kurzbahn, über 50 Meter Schmetterling, liegt bei 22,06 Sekunden. Damit besiegte der Sportschwimmer Deibler den Bestwert von Amaury Leveaux 2008. Und er sagt von sich selbst, er könne noch schneller schwimmen.

Steffen Deibler - Talent: Freistilstrecken©flickr/basheertome

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Jessicah Schipper holte sich in Rom erneut mit einem neuen Weltrekord über die 200 Meter Schmetterling die Goldmedaille ab. Die 23-jährige Australierin gehört spätestens seid ihrem Durchbruch auf Einzelstrecken bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montréal zu den besten Schwimmerinnen der Welt.

Nach Montréal gab es keine nennenswerten, internationalen Schwimmmeisterschaften wo sie, Jessicah Schipper, nicht mit von der Partie war und mindestens eine Goldmedaille abgeräumt hat. 2005 und 2007 sicherte sich die mittlerweile vierfache Weltrekordlerin sogar zweifaches Gold, in der Stoffel sowie im Einzelschwimmen.

Jessicah Schipper, vierte Bahn von links, ©flickr by pjmorse

Nun hat die Profischwimmerin es wieder geschafft. Mit 55,68 Sekunden schwamm Jessicah Schipper abermals einen neuen Weltrekord und legte die Messlatte noch ein Stückchen höher. Bei den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Hobart holte sich sich über die 200 Meter Schmetterling eine weitere goldene Scheibe und unterbot damit die bisherige Bestzeit von Lishbeth Trickett um sechs Hundertstelsekunden. weiterlesen »


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Jessica Hardy hat in ihrer erst kurzen Karriere bereits zahlreiche Medaillen gewonnen und Rekorde aufgestellt. Bereits als Schülerin brach die heute 22-Jährige 2005 den Weltrekord über 100 Meter Brustschwimmen. Aber auch im Freistil hat die US-Amerikanerin bereits Einiges geleistet. Mit der amerikanischen 4 Mal 100 Meter Freistil-Staffel stellte sie 2008 einen neuen Amerikarekord auf.

Sowohl bei Weltmeisterschaften als auch bei Kurzbahn-Weltmeisterschaften konnte Hardy bislang mehrere Gold- und Silbermedaillen gewinnen.

Am 1. August 2008 wurde Jessica Hardy, die am 12. März 1987 in Orange, Kalifornien geboren wurde, von der amerikanischen Anti-Doping-Agency USADA für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie bei den Qualifikationswettkämpfen (Olympiatrials in Omaha) für die Olympischen Spiele 2008 in Peking positiv auf Clenbuterol getestet worden war, einem Arzneimittel, das unter anderem zur Behandlung von Asthma eingesetzt wird.

Dadurch verpasste Jessica Hardy nicht nur die Olympischen Spiele 2008 in Peking, sondern auch weiterlesen »


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Die Italienerin Federica Pellegrini ist mit einer Zeit von 3:59,15 Minuten als erste Frau die 400 Meter auf der Langbahn gekrault und dabei unter 4 Minuten geblieben. Damit unterbot sie nicht nur ihren am 27. Juni in Pescara fixierten Weltrekord um 1,26 Sekunden, sondern läutete auch eine ganz neue Ära im Schwimmen der Damen ein.

Frederica Pellegrini 2008, ©flickr by alan.2008Die 20-jährige Lokalmatadorin Federica Pellegrini wurde im WM-Finale von Rom unter den frenetischen Anfeuerungsrufen ihrer Landsleute im äußerst gut besuchten Stadion zu Hochleistungen angespornt. Dabei hatte Pellegrini noch am Nachmittag Fieber gehabt.
‘Doch dann bin ich ins Trainingspool gestiegen, und die Temperatur ist gesunken. Aber bis zehn Minuten vor dem Rennen war es sehr hart für mich’, so die Schwimmerin. Das Pellegrini trotz ihrer kränklichen Situation die Erwartungen ihrer Fans mehr als übertroffen hat, grenzt an ein Wunder. Die Profischwimmerin führte ihre Leistung am Ende vor allem darauf zurück, sich mental überwunden zu haben. Schon bei der Schwimm-EM hatte sie große Leistungen vermuten lassen.

Federica Pellegrini in Rom 2009

Federica Pellegrini genoss es sichtlich nach ihrem Siegeszug den Parcours an Kameras und Mikrofonen zu passieren und hätte den Gang vor bei an den Pressvertretern bestimmt gern enoch etwas in die Länge gezogen. Doch dann war Alberto Castagnetti, der Chefcoach der italienischen Schwimmer, zur Stelle und zog die extrovertierte Schwimmerin mit Nachdruck zur Seite. Schließlich gibt es für Pellegrini noch einiges zu tun bei den Titelkämpfen in Rom. Im Vorlauf bei den 400 Metern Freistil zeigte sie erneut, das ihre Leistung der letzten Tage kein einmaliger Grund zur Freude war. Federica Pellegrini hatte sich souverän als Schnellste für den Endlauf am Abend qualifiziert. Noch vor vier Wochen war die Schwimmerin auf dieser Distanz einen neuen Weltrekort geschwommen. Auch im Olympia Jahr 2008 zeigte sich Pellegrini auf Medallenjagt.


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Neuartige Schwimmanzüge lassen Schwimmwettbewerbe nicht nur zu einem Kräftemessen der Athleten werden, sondern rücken die Materialschlacht der Ausstatter wie Adidas und Co. immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit.

Schwimmen © flickr / jdlasica

Im Jahr 2008 und auch schon im noch jungen Jahr 2009 hagelte es nur so Weltrekorde im Schwimmsport. Doch daran tragen nicht nur neue Trainingsmethoden oder eine gestiegene Motivation der Sportler Schuld. Die Materialschlacht ist endgültig im Schwimmsport angekommen. Die Ausrüster der Spitzensportler wie Therese Alshammar und Michael Phelps investieren horrende Summen in die Entwicklung neuartiger Badeanzüge um ihren Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. weiterlesen »


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Die deutschen Schwimmer haben bei der Kurzbahn-EM in Rijeka Protest wegen der ungleichen Anzugwahl geübt und den Streit mit dem DSV noch mehr angeheizt. Aber ein paar gute Ergebnisse sind auch zu vermelden.  Währenddessen erzielt die Konkurrenz einen Weltrekord nach dem anderen.

Wegen dem angeblich überlegenen Material der Konkurrenz, die damit in Kroatien schon wieder drei Welt- und fünf Europarekorde aufstellten, sind der Rostocker Thomas Rupprath und Helge Meeuw aus Frankfurt/Main nur in gewöhnlichen Badehosen angetreten.

Paul Biedermann, der letzten Donnerstag 400-Meter-Europameister wurde, wird noch deutlicher und will den Ausrüster des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nicht mehr akzeptieren. “Ich werde die WM in Rom nicht in adidas schwimmen, das steht für mich fest”, erklärte der 22-Jährige aus Halle/Saale und forderte wie seine Teamkollegen eine freie Anzug-Wahl.

Die 4×50-Meter-Lagenstaffel der Frauen erzielte im Kurzbahn-Becken von Rijeka die Bronzemedaille. Sieger in Weltrekordzeit wurden die Niederländerinnen. Die Italienerin Alessia Filippi wurde über 800 Meter Freistil in 8:04,53 Minuten Europameisterin mit einer neuen Weltbestmarke ebenso wie der Franzose Amaury Leveaux über die 100 Meter  in 45,12 Sekunden.


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