Wassersport

Nicht nur für Wasserratten
 


Schwimm-Star Michael Phelps hat bei den XXIX. Olympischen Spielen in Peking bei seinem fünften Start die fünfte Goldmedaille gewonnen. Mit der US-Staffel siegte der US-Amerikaner über 4 x 200 m Freistil in einer unglaublichen Weltrekordzeit von 6:58,56 Minuten vor Russland und Australien. weiterlesen »


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US-Star Michael Phelps konnte bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben über 200 Meter Freistil mit Weltrekord in 1:42,96 Minuten seine dritte Goldmedaille holen. Paul Biedermann schwamm zu einem guten fünften Platz mit deutschem Rekord in 1:46,00 Minuten. weiterlesen »


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Schwimm-Wunder Michael Phelps hat bei den Olympischen Spielen in Peking mit Weltrekord über 400 Meter Lagen für seinen ersten Coup gesorgt. Der US-Boy holte in 4:03,84 Minuten Gold vor Laszlo Cseh aus Ungarn und seinem Landsmann Ryan Lochte. weiterlesen »


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Weltrekordler Sietas: 213 Meter mit einem Atemzug

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Tauchen

Apnoe kommt aus dem Griechischen und bedeutet “ohne Atem”    ©flickr/martin_j_gmuer

Dem Apnoe-Taucher Tom Sietas ist gestern einen neuer Weltrekord geglückt. Der Hamburger schaffte es in 4:19 Minuten sagenhafte 213 Meter mit nur einem Atemzug und ohne Flossen zurückzulegen.

Der neue Rekord wurde in einem knapp 25 Meter langen Schwimmbecken aufgestellt. Damit brach Sietas die alte Weltbestmarke von 186 Metern deutlich und schrieb Apnoe-Geschichte.

Der 31-Jährige, der zu den weltbesten Apnoe-Tauchern gehört, hält auch den Weltrekord im statischen Tauchen. Er schafft es bei vollkommener Regungslosigkeit unter der Wasseroberfläche 10:12 Minuten die Luft anzuhalten.

Nach seinem erfolgreichen Rekordversuch, der erst von mindestens sechs der elf Präsidiumsmitglieder des Internationalen Apnoe-Verbandes bestätigt werden musste, zeigte sich der Lehramtsstudent für Englisch und Metalltechnik hoch erfreut über seine deutliche Verbesserung der alten Marke. “Ich bin sehr glücklich. Ich wollte nicht nur einen oder zwei Meter mehr tauchen als der alte Weltrekord. Ich wollte zeigen, was ich kann”, meinte Sietas gegenüber spiegel-online.


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Schwimm-Weltrekorde bei US-Meisterschaften

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Bei den US-Meisterschaften purzelt es Weltrekorde       ©flickr/CoachCashMoney

Bei den US-Meisterschaften der Schwimmer in Omaha, im Bundesstaat Nebraska, wird ein Weltrekord nach dem anderen gebrochen. Im Qualifikationsturnier für Peking stellten Natalie Coughlin und Arron Peirsol über 100 Meter Rücken neue Weltbestmarken auf. weiterlesen »


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Noch einmal sechs Weltrekorde bei Kurzbahn-WM

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Am letzten WM-Tag fielen sechs Weltrekorde    ©flickr/Guido Jansen

Zum Ende der Kurzbahn-WM in Manchester hat die Rekordflut angehalten. Am letzten Tag fielen noch einmal sechs Weltrekorde. Die Zahl der Weltbestmarken hat sich damit in England auf insgesamt 18 erhöht. Unterdessen sieht die FINA keinen Wettbewerbsvorteil beim neuen Schwimmanzug.

Ryan Lochte stellte seinen vierten Weltrekord auf. Über 100 m Lagen verbesserte der US-Star in 51,15 Sekunden seine Bestmarke aus dem Halbfinale um exakt eine Zehntel. Allerdings verlor er seinen Rekord über 200 m Rücken an den Österreicher Markus Rogan (1:47,84 Minuten). Außerdem büßte die US-Lagenstaffel ihren Rekord an Russland ein (3:24,29).

Marleen Veldhuis aus den Niederlanden verbesserte über 50 m Freistil ihren eigenen Weltrekord über 50 m Freistil in 23,25 Sekunden um 33 Hundertstel. Die Australierin Felicity Galvez stellte über 100 m Schmetterling (55,89) eine neue Weltbestmarke auf. Die Kroatin Sanja Jovanovic schwamm über 50 m Rücken in 26,37 Sekunden neuen Weltrekord.

Rupprath enttäuschte mit Rang 4       ©flickr/guyomedwDie deutschen Schwimmerinnen Lisa Vitting aus Mülheim (2:00,65 Minuten) und Franziska Jansen aus Brühl (2:01,72) schieden über 200 m Freistil im Vorlauf auf den Rängen 22 und 24 aus. Im Finale über 50 m Rücken belegte Rupprath bei seinem einzigen Start nach 23,65 Sekunden den undankbaren vierten Rang. Den Titel holte sich Peter Marshall aus den USA (23,49).

 

Die Diskussion um den umstrittenen neuen Wettkampfanzug des Sportartikel-Herstellers Speedo ist beendet. Nach einem Treffen mit den Herstellern erklärte der Weltschwimm-Verband (FINA) bei der Kurzbahn-WM, dass “alle Anzüge genehmigt sind”. Schon im Vorfeld erläuterte die FINA, dass es keinen objektiven wissenschaftlichen Beweis für einen angeblichen Wettbewerbsvorteil gebe. An der Entwicklung des über 500 Euro teuren LZR Racer war unter anderem die US-Weltraumbehörde NASA beteiligt.

Der Weltrekord des Österreichers Markus Rogan über 200 m Rücken:

 

 


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Neuer Schwimmanzug Schuld an Weltrekordflut?

Autor: Jörgen Heller
abgelegt in: Schwimmen

Unglaubliche 17 Weltrekorde fielen Anfang der olympischen Saison         ©flickr/Jav.lo

In der olympischen Saison gab es im Schwimmsport bei den Qualifikationswettkämpfen für Peking eine Flut von Weltrekorden. 17 Weltbestzeiten wurden Mitte Februar aufgestellt. Daran hatte sicherlich auch neues High-Tech-Material in den Becken großen Anteil.

Laut Alan Thompson, dem Cheftrainer der australischen Schwimmer sei in Olympia-Jahren so etwas keine unnormale Entwicklung. Der Reiz der Goldmedaille lasse die Athleten noch härter trainieren und noch schneller schwimmen. Bei der australischen Olympia-Qualifikation in Sydney wurden acht der neuen Weltrekorde aufgestellt. Die restlichen Bestmarken fielen bei der EM in Eindhoven.

Doch nicht nur die Motivation zu einem Olympiasieg lässt die Schwimmer schneller sein. Auch neue Technologie im Wasser macht rasante Entwicklungen wie beispielsweise den Rekord über 50 Meter Freistil bei den Männern möglich. Lange acht Jahre hatte der Weltrekord des Russen Alexander Popow von 21,64 Sekunden Bestand. Dann kam der Franzose Alain Bernard, der diese fixe Weltbestmarke binnen kürzester Zeit auf 21,50 und ein paar Tage später der Australier Eamon Sullivan auf 21,28 herabsetzte.

Olympiasieger Phelps fühlt sich in der neuen Haut wie eine Rakete              ©flickr/Jav.loAn der Flut von Bestmarken ist möglicherweise der LZR Racer vom Sportartikelhersteller Speedo Schuld. Der Schwimmanzug gilt als Errungenschaft aus dem Weltraum-Zeitalter. Laut der Firma soll sich Olympiasieger Michael Phelps (USA) darin wie eine Rakete fühlen und die australische Weltmeisterin Libby Trickett den Eindruck haben, als schwimme sie bergab. Fast alle Weltrekordler dieser Saison trugen den Wunderanzug, bei dem die Nähte per Ultraschall verklebt worden sind und der den passiven Wasserwiderstand um zehn Prozent zum Vorgängermodell reduziert.

“Die Athleten reißen sich um das Teil, sie sind überzeugt: In diesem Anzug schwimme ich am schnellsten”, erläuterte Bundestrainer Manfred Thiesmann dem Magazin “Der Spiegel”. Thiesmann denkt, dass in einigen Jahren die Anzüge wie bei den Skispringern genormt sein werden.

Hoffentlich ist der Ausrüstervertrag des DSV mit adidas kein schlechtes Omen für die deutschen Schwimmer. Sie müssen bei Olympia nämlich mit dem „Techfit Powerweb“ von der Marke mit den drei Streifen schwimmen.


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Rekordschwimmer Michael Phelps will in Peking acht Mal Gold holen      ©flickr/Jav.lo

Wieder ein Mal werden wir bei den Olympischen Sommerspielen nach dem Motto „Höher, Schneller, Weiter“ neue Materialien erleben, die neue Rekorde möglich machen sollen. Der australische Sportausrüster Speedo legte im Februar vor und präsentierte einen neuen Schwimmanzug, mit dessen Verarbeitungstechnik der Widerstand im Wasser reduziert werden soll.

“LZR Racer” wird dieses Leibchen genannt, mit dem die Topschwimmer uns Zuschauer noch schnellere Zeiten liefern wollen. Nähte, die bisher Wasserwirbel und damit Widerstand verursachten, sind nicht mehr vorhanden. Der komplette Anzug soll mit Ultraschall verschweißt sein.

Schwimmstars Michael Phelps und Grant Hackett sind begeistert vom neuen Anzug    ©flickr/vanouUS-Schwimmstar Michael Phelps, der an der Entwicklung des Anzugs beteiligt war, meinte zu dem Stück: “Ich fühle mich in dem Anzug wie eine Rakete.“ Der sechsfache Olympiasieger von Athen strebt in Peking acht Mal Gold an.

Der deutsche Weltrekordler Thomas Rupprath bezeichnet den High-Tech-Anzug als eine „Revolution“. Vorteile sieht der Rostocker vor allem in der zusätzlichen Stabilisierung der Bauchmuskulatur. Bei den Deutschen Meisterschaften, die vom 18. bis 23. April in Berlin stattfinden, möchte der 70-malige deutsche Rekordmeister das Olympia-Ticket ziehen.

Schwimmstar Grant Hackett, der bei den Spielen zum dritten Mal in Folge Gold über 1500 m Freistil gewinnen will, zeigte sich bei der Präsentation auch begeistert. “Er sieht wie ein Teil aus einem Science-Fiction-Film aus. Man gleitet stromlinienförmig durch das Wasser, als ob man mit einem heißen Messer Butter durchschneidet”, urteilte der Aussi über den “LZR Racer”.

David Robinson, der Vizepräsident des Sportartikelherstellers Speedo, erklärte zu der Entwicklung der Schwimmerhaut: “Wir haben mehrere Millionen Euro in die Entwicklung investiert, hoffen aber natürlich auch auf ein paar Weltrekorde in dem Anzug.” Die Entwicklung, die in Zusammenarbeit mit der NASA und dem australischen Sportinstitut in Canberra erfolgte, hat drei Jahre gedauert.


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Weltrekordwoche im Schwimmen

Autor: Carsten
abgelegt in: Schwimmen

Schwimmevent ©ninja06

An diesem Wochenende fielen gleich zwei Weltrekorde. Der australische Schwimmer Eamon Sullivan verbesserte seine alte Bestmarke über 50 Meter Freistil auf 21,56 Sekunden. Währenddessen sorgte Kirsty Coventry über die 200 Meter Rücken mit 2:06,39 Minuten für einen neuen Weltrekord.

Der 22jährige Australier Eamon Sullivan ist ein Spezialist für die kurzen Freistil-Distanzen und er trat erstmals bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen in Erscheinung. Mit der australischen Staffel belegte der damals 18jährigen einen Schwimmen ©ninja06respektablen sechsten Rang. Inzwischen hat er sich dahingehend entwickelt, dass er bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Peking als der große Favorit gilt. Zuvor war Sullivan schon im Besitz des Weltrekordes gewesen. Bei der Weltmeisterschaft 2007 konnte er zusammen mit der 4×100 Meter Lagenstafffel die Goldmedaille erringen.

Kirsty Coventry ist die erfolgreichste Schwimmerin ihres Heimatlandes Simbabwe. Sie gewann als erste Sportlerin ihres Landes eine Goldmedaille in einer Einzeldisziplin bei den Olympischen Spielen. In Athen konnte die 25jährige die Goldmedaille über die 200 Meter Rücken erkämpfen. Zudem gewann sie noch Silber über 100 Meter Rücken und Bronze über die 200 Meter Lagen. Die Basis für ihren Erfolg legte Coventry mit ihrem Wechsel in die USA. Dort fand sie hervorragende Trainingsbedingungen vor und konnte sich im Laufe der Zeit in der Weltspitze etablieren. Der Weltrekord in ihrer Paradestrecke ist die momentane Krönung ihrer Karriere. Natürlich möchte sie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking weitere Medaillen in ihre Sammlung aufnehmen.


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