Titelverteidiger Alinghi (Schweiz) hat eine Liste mit insgesamt 18 Herausforderern veröffentlicht, die 2010 um den America’s Cup kämpfen sollen. Ob die Regatta wirklich realisiert wird, hängt weiterhin vom Ausgang des Rechtsstreits zwischen den Schweizern und BMW-Oracle-Racing ab.
Auch das Team Germany hat sich in die Liste eingeschrieben, um wenigstens die Grundlage für einen Start zu erhalten, sollte das Team noch gerettet werden. “Durch die Einschreibung in diese verbindliche Liste haben wir uns die Chance auf eine Teilnahme gewahrt. Auch durch die unsichere Rechtslage wissen wir zwar noch nicht, wie das Unternehmen finanziert wird, aber das geht auch anderen Teams so”, erklärte der Chef des deutschen Syndikats, Michael Scheeren gegenüber der Sportnachrichten-Agentur sid.
Mit einer Entscheidung im Rechtsstreit beider Kontrahenten wird erst Ende März gerechnet. Sollten die US-Amerikaner gewinnen, besäße die Meldeliste keine Gültigkeit. In Folge dessen käme es nur zu einem direkten Duell zwischen Alinghi und BMW-Oracle.
Alle gemeldeten Teams für den 33. America’s Cup:
Alinghi (Schweiz),
Desafio Espanol, Ayre Challenge (Spanien),
Team Shosholoza (Südafrika),
TeamOrigin (Großbritannien),
Team New Zealand (Neuseeland),
Team Germany (Deutschland),
Green Comm Challenge, Argo Challenge, Mascalzone Latino,
Luna Rossa, Joe Fly, Dabliu Sail Project (Italien),
Victory Challenge (Schweden),
Team Russia (Russland),
Team French Spirit, K-Challenge (Frankreich),
Greek Challenge (Griechenland),
Team China (China)