Der Waboba Ball ist klein und auf den ersten Blick eher unspektakulär, doch er hat das Potenzial zum Kult-Spielzeug.
Der Clou am Waboba Ball ist schnell erklärt: Er prall vom Wasser zurück. Dadurch eröffnen sich beim Spielen unendliche Möglichkeiten, was das ungewöhnliche Pass-Spiel angeht. An immer mehr Stränden dieser Erde sieht man inzwischen junge Menschen, die sich den Waboba Ball nicht einfach nur gegenseitig zuwerfen, sondern die Wasseroberfläche in das Spiel einbeziehen.
Der kleine, handliche und zudem elastische Ball, der seine Ursprünge in Schweden hat, lässt sich auch so schon wunderbar werfen. Zielgenau und treffsicher agieren die Spieler mit der kleinen Kugel, die zum Experimentieren einlädt. Denn das Material und vor allem die spezielle Gelfüllung lassen den Ball tatsächlich auf der Wasseroberfläche hüpfen: Statt unterzugehen, prallt er einfach ab und kann so mit einem Überraschungseffekt gespielt werden.
Zusätzlich macht die Gelfüllung ihn weniger berechenbar in seiner Flugbahn und das Fangen des elastischen Balls ist weniger einfach als mit einem üblichen Ball derselben Größe. So wird aus dem scheinbar harmlosen Spielzeug schnell ein Trendgerät mit Suchtpotenzial, das seinen Siegeszug um die Welt gerade erst angetreten hat.
Mit dem Waboba Ball spielt es sich am besten in einer kleinen Gruppe. Zwar kann auch das Pass-Spiel zu zweit interessant sein, doch richtig spannend wird es erst, wenn sich Mitglieder eines Teams den Ball gegenseitig zuwerfen und dabei versuchen, diesen durch gekonnte Manöver nicht an den Gegner zu verlieren. Nicht nur das zielgenaue Werfen, sondern vor allem das Einbeziehen des Wassers macht hier den entscheidenden Unterschied aus. Der Waboba Ball ist für nicht einmal 10 Euro im Handel erhältlich, der Spaß ist aber ungleich mehr wert.