Wie der Name schon vermuten lässt, sind Wassermotorräder genau das Richtige für Leute, die nicht nur an Land, sondern auch auf See schnell unterwegs sein wollen. Den meisten ist wahrscheinlich eher der Begriff Jetski bekannt, welcher jedoch einem Modell von Kawasaki vorbehalten ist und fälschlicherweise als Oberbegriff benutzt wird.
Eben dieses Modell war zudem das erste überhaupt, weshalb es scheinbar auch populärer ist als zum Beispiel der WaveRunner von Yamaha oder der AquaTrax von Honda. Insgesamt kann man allerdings sagen, dass das Geschäft mit Wassermotorrädern klar von japanischen Mobilherstellern dominiert wird. Wer also noch das passende Fahrzeug für die buchstäbliche Spritztour sucht, sollte bei Kawasaki und Konsorten Ausschau halten.
Im Großen und Ganzen unterscheidet man im Wassermotorrad-Sport in zwei Kategorien. Zum einen gibt es das herkömmliche Rennen, wie es im Motorsport üblich ist. Hierbei wird mit Hilfe von Bojen eine Strecke markiert, die von den Teilnehmern im Slalom gefahren werden muss. Die Rennen gibt es dabei in verschiedenen Leistungsklassen.
Der womöglich spektakulärere Wettbewerb ist das Freestylen. Dabei werden Tricks vorgeführt und anschließend von einer Jury bewertet. Während die Jets beim Rennen möglichst leistungsstark sein müssen, spielt beim Freestylen die Größe und das Gewicht des Fahrzeugs eine Rolle. Damit beispielsweise ein Salto gelingt, sollte das Jetski natürlich relativ leicht und kompakt sein. Die Sportler messen sich alljährlich bei Tunieren wie dem IJSBA und der Jetski-WM.
Natürlich muss man mit dem Jetski keine halsbrecherischen Manöver wagen um damit Spaß zu haben. Allein die hohen Geschwindigkeiten geben einem den absoluten Adrenalinkick. Mit ca. 100 Kilometern pro Stunde sind die Wassermotorräder mit Abstand die schnellsten Fortbewegungsmittel zu Wasser.
Einmal ganz vom Spaß abgesehen, finden die Jet-Boote auch einen sehr praktischen Gebrauch. Wegen ihrer Schnelligkeit werden sie nämlich immer häufiger an den Stränden von Rettungsschwimmern benutzt. Bis heute gibt es für die Lebensretter keine bessere Alternative.