Paul Biedermann ist heiß auf seine kommenden Gegner, um sie zu schlagen. Der deutsche Schwimmstar will Deutschland wieder zu einer großen Schwimm-Nation führen. Mit seinem Weltrekord über 200 Meter will der Hallenser seine Teamkollegen motivieren.
Mit seinem sensationellen Weltrekord machte der 22- Jährige seinen eigenen Teamkollegen Mut für den anstehenden Neubeginn. „Wir müssen nach vorne schauen und können wieder eine große Schwimm-Nation werden“, erklärte Paul Biedermann nach seinem Kurzbahn-Weltrekord beim Weltcup-Finale in Berlin. Der neue Bundestrainer Dirk Lange meinte zu der Bestmarke vom letzten Sonntag: „Das setzt hoffentlich Zeichen.“
Beachtenswert fand der neue DSV-Coach der Abteilung Schwimmen in welcher Art und Weise der 22-Jährige den fast neun Jahre alten Rekord des früheren australischen Superstars Ian Thorpe gleich um 27/100 Sekunden auf 1:40,83 Minuten getoppt hat: „Das war kein Zufall. Paul springt ins Wasser und will gewinnen.“, befand Lange, der in dieser Leistung ein Resultat der kontinuierlichen Arbeit von Heimtrainer Frank Embacher und dem früheren Cheftrainer Örjan Madsen sieht.
Bei den Deutschen Meisterschaften über die Kurzbahn kommende Woche in Essen und den Europameisterschaften in Rijeka (Kroatien) wird Biedermann hoffentlich wieder seine volle Leistung abrufen können. Steffen Deibler, sein Kollege in der Nationalmannschaft sagte zu seinem Kollegen vom DSV-Team: „Paul ist Vorbild und Motivation für die ganze Mannschaft.“